Dienstag, Juni 9, 2026
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August für Athener Hotels leicht positiv | Stagnation in den ersten acht Monaten, Sorgen für 2026

Der diesjährige August erwies sich für die Hotels in Athen als leicht positiv, ohne jedoch das Bild der Stagnation zu verändern, das sich insgesamt in den acht Monaten abzeichnet.

Die Leistungskennzahlen im Achtmonatszeitraum – durchschnittliche Auslastung, Durchschnittspreis pro Zimmer (ADR) und Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPar) – verzeichneten Zuwächse von 0,5 %, 1,8 % bzw. 2,3 %. Diese moderaten Steigerungen beeindrucken nicht und veranlassen den Verband der Hotelbetreiber von Athen – Attika und Saronischer Golf (EXAAA), Maßnahmen zur Belebung der Nachfrage 2026 zu empfehlen, wobei die neue Bettenkapazität sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht berücksichtigt werden sollte.

August 2025: Zahlen im Detail

Im August 2025 erreichte die durchschnittliche Auslastung 79,3 %, verglichen mit 77,9 % im August 2024 – eine marginale Steigerung von 1,7 %, nach zwei Spitzenmonaten mit negativen Vorzeichen. Im Vergleich zum August 2023 liegt die Veränderung jedoch bei -1,1 %.

Der Durchschnittspreis pro Zimmer (ADR) lag im August bei 187,30 Euro gegenüber 181,82 Euro im Vorjahr, was einer leichten Steigerung von 3 % entspricht. Der RevPar stieg von 141,71 Euro auf 148,47 Euro, also eine Zunahme von 4,8 %.


Stagnation im Achtmonatszeitraum

Auf Sicht des Achtmonatszeitraums bewegen sich die Leistungskennzahlen der Hotels in Athen praktisch auf Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Auslastung lag bei 76,2 %, was einem Anstieg von 0,5 % entspricht. Der ADR erreichte 177,64 Euro (+1,8 %), während der RevPar bei 135,35 Euro lag (+2,3 %).

Bei 3*- und 4*-Hotels bleiben die Auslastungskennzahlen nahezu das ganze Jahr über negativ.

Wettbewerb mit anderen Städten

Im Vergleich zu Konkurrenzstädten schnitt Athen in Bezug auf Auslastung besser ab als Istanbul, Madrid und Rom, was die Attraktivität und Dynamik der griechischen Hauptstadt unterstreicht, die weiterhin erschwingliche Preise bietet.

Beim ADR stieg Athen um 1,8 %, Rom um 2,2 %, Madrid um 5,5 % und Barcelona um 1,7 %, während Istanbul einen Rückgang von -2,4 % verzeichnete. Beim RevPar im Achtmonatszeitraum betrug das Wachstum in Athen 2,3 %, in Madrid 6 %, in Barcelona 0,9 %, in Rom 1,8 %, während Istanbul einen Rückgang von -4,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum meldete.

Herausforderungen: Kurzzeitvermietungen und Infrastruktur, Ausblick 2026

Laut EXAAA: „Wir haben bereits auf eine ‘gefährliche Stagnation’ in Athens Leistungskennzahlen hingewiesen – ein Phänomen, das nicht durch die Anzahl oder Qualität der Hotelbetten bedingt ist, die bekannt und messbar sind. Die Auslastungsentwicklung insbesondere in 3*- und 4*-Hotels, dem Rückgrat erschwinglicher Unterkünfte, zeigt, dass touristisches Wachstum nicht unter ungleichen Wettbewerbsbedingungen stattfinden kann. Kurzzeitvermietungen operieren weiterhin ohne feste Regeln und beeinträchtigen nicht nur die Hotelleistung, sondern auch die Lebensqualität der Bewohner und das Image der Stadt. Die bevorstehende verpflichtende Einhaltung grundlegender Hygiene-, Sicherheits- und Vorschriftenstandards ist zwar ein erster Schritt, es bedarf jedoch tiefergehender Maßnahmen, um fairen Wettbewerb und den Schutz des touristischen Produkts Athens sicherzustellen. Gleichzeitig ist es entscheidend, die notwendigen Infrastrukturen der Stadt zu stärken – von Transport und Management hochfrequentierter Bereiche bis hin zur Gesamtverbesserung der Besucherfahrung.“

Abschließend heißt es: „2026 rückt näher, und das internationale Umfeld bleibt unsicher. Die Stärkung der Infrastruktur in Kombination mit klaren Betriebsregeln für alle touristischen Unterkünfte bildet die Basis für nachhaltiges Wachstum und die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit Athens.“

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