Wie Quellen von Bloomberg berichten, hat Blackstone zugestimmt, das Sunseeker Resort von Allegiant Travel für etwa 200 Millionen Dollar zu kaufen. Das ist weit weniger als die 720 Millionen Dollar, die die Muttergesellschaft von Allegiant Airlines für den Bau des in Schwierigkeiten geratenen Resorts ausgegeben hat.
Der Sunseeker-Deal könnte bereits am Montag bekannt gegeben werden, so die beteiligten Personen, die aufgrund der Vertraulichkeit der Details nicht genannt werden wollten. Bloomberg News hatte im Juni als erstes berichtet, dass Blackstone in Verhandlungen über den Kauf des Resorts steht.
Seit etwa einem Jahr hatte Allegiant versucht, den 785-Zimmer-Komplex zu verkaufen. Im Juli 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass es einen Berater beauftragt hatte, Optionen für das Resort zu prüfen.
Das Unternehmen hatte das Port Charlotte Resort in Florida gebaut, um sein Reise- und Bewirtungsgeschäft zu erweitern. Das Projekt überschritt jedoch das Budget und wurde um vier Jahre verschoben. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und Hurrikanschäden hatte das Resort Schwierigkeiten, ausreichende Gewinne zu erzielen. Die Aktien von Allegiant stiegen um 2,1 Prozent und schlossen am Donnerstag in New York bei 60,29 Dollar, was dem Unternehmen einen Marktwert von rund 1,1 Milliarden Dollar verleiht.
Blackstone, einer der weltweit größten alternativen Investoren, ist seit langem in der Hotelbranche tätig und investiert erheblich, um die von ihm erworbenen Hotels zu modernisieren. Im vergangenen Jahr wurden das „W Fort Lauderdale” und das „Hyatt Regency Clearwater” erworben. Weitere Investitionen im Gastgewerbe sind das Ritz-Carlton Maui, Kapalua, und das Waldorf Astoria’s Grand Wailea auf Hawaii.


















