Donnerstag, Juni 4, 2026
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Griechenland begrüßt die Wahl der ersten Frau zur Generalsekretärin der Weltorganisation für Tourismus und bekräftigt sein Engagement für nachhaltigen Tourismus

Die Wahl von Frau Shaikha Al Nowais zur ersten weiblichen Generalsekretärin in der Geschichte der Welttourismusorganisation (UNWTO) begrüßte die griechische Tourismusministerin Olga Kefalogianni während der 26. Sitzung der Generalversammlung der Organisation in Riad.

Die Ministerin gratulierte der neuen Generalsekretärin und betonte, dass ihre Wahl einen historischen Moment für den internationalen Tourismus sowie ein starkes Signal für Erneuerung, Gleichberechtigung und Fortschritt darstellt. Wie sie erklärte, bringt Frau Shaikha Al Nowais „neue Energie, frischen Geist und dynamische Führung“ in die Organisation, während ihre Vision für Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Tourismus, Stärkung lokaler Gemeinschaften und Innovation vollständig mit den Werten und Prioritäten Griechenlands übereinstimmt.

Frau Kefalogianni betonte, dass Griechenland mit seiner Wiederwahl in den Exekutivausschuss für die Periode 2025–2029 weiterhin aktiv zur Förderung der strategischen Ausrichtung der Organisation beitragen wird, mit dem Ziel eines nachhaltigen und widerstandsfähigen Tourismus.


Beiträge der Ministerin in der Plenarsitzung

In der Plenarsitzung der 26. Generalversammlung des UN Tourism präsentierte die Ministerin die Positionen Griechenlands zum Haushalt und zum Arbeitsprogramm 2026–2027 und hob die Notwendigkeit hervor, die Organisation zu stärken, um den Herausforderungen der kommenden zwei Jahre gerecht zu werden.

Frau Kefalogianni unterstrich, dass eine Erhöhung des Haushalts der Organisation nur dann sinnvoll sei, wenn sie von klaren Ergebnissen, messbaren Zielen und einem realistischen Umsetzungsplan begleitet werde.

Am Rande der Sitzungen führte die Ministerin eine Reihe von Gesprächen mit ihren Amtskollegen und dankte den Mitgliedstaaten für das erneute Vertrauen in Griechenland. Das Land wurde für eine zweite aufeinanderfolgende Amtszeit in den Exekutivausschuss des UN Tourism gewählt und erreichte mit 32 Stimmen den ersten Platz unter den Staaten.

„Dieses erneuerte Mandat ist für Griechenland sowohl eine Ehre als auch eine Verantwortung“, erklärte die Ministerin und fügte hinzu, dass das Land weiterhin aktiv an der Gestaltung von Politiken mitwirken werde, die einen nachhaltigen und widerstandsfähigen Tourismus fördern und die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation mit Transparenz und einem kollektiven Geist stärken.

Die Ministerin dankte zudem Saudi-Arabien für die tadellose Gastfreundschaft und die Organisation der Versammlung und hob hervor, dass die Riad-Deklaration für die Zukunft des Tourismus „die Bereitschaft der Branche widerspiegelt, den technologischen Wandel zu übernehmen und zugleich den Werten von Nachhaltigkeit und Inklusion treu zu bleiben.“

Griechenland unterzeichnete die Deklaration, in die griechische Vorschläge integriert wurden, und stärkt damit die Rolle der Welttourismusorganisation als Trägerin von Innovation und Kooperation.

Bilaterale Gespräche in Riad – Griechenland im internationalen Tourismusdialog

Am Rande der 26. Generalversammlung der Welttourismusorganisation (UN Tourism), die vom 7. bis 11. November in Riad stattfindet, führte die griechische Tourismusministerin Olga Kefalogianni eine Reihe bilateraler Treffen mit ihren Amtskollegen sowie hochrangigen Vertretern der Mitgliedsstaaten der Organisation durch.

Die Gespräche bestätigten die aktive Rolle Griechenlands im internationalen Tourismusd Dialog und die Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Ländern zu vertiefen, die gemeinsame Werte und Ziele für eine nachhaltige Tourismusentwicklung teilen.

Die Ministerin traf sich unter anderem mit Jordi Hereu Boher, Minister für Industrie und Tourismus Spaniens, um Fragen zu europäischen Tourismusrichtlinien sowie zum institutionellen Rahmen der Welttourismusorganisation mit Sitz in Madrid zu erörtern.

Frau Kefalogianni bat um Unterstützung und Koordination zwischen den Partnern im Hinblick auf die Einrichtung einer speziellen Finanzierungslinie im europäischen Haushalt für die nächste Programmperiode und unterstrich die Bedeutung der Stärkung gemeinsamer europäischer Initiativen zur Förderung einer nachhaltigen touristischen Entwicklung.

Bei ihrem Treffen mit Gevorg Papoyan, Wirtschaftsminister Armeniens, wurde die gemeinsame Absicht bekräftigt, die Zusammenarbeit der beiden Länder im Tourismussektor weiter zu vertiefen, mit Schwerpunkt auf Tourismuserziehung, Innovation und digitalen Technologien.

Es wurde vereinbart, die 6. Gemeinsame Tourismusausschusssitzung einzuberufen, um den bilateralen Kooperationsrahmen zu aktualisieren und ein gemeinsames Aktionsprogramm 2026–2028 zu verabschieden.

Die Gespräche mit Takeshi Nakano, stellvertretender Kommissar der Japanischen Tourismusbehörde, bestätigten das ausgezeichnete Niveau der bilateralen Beziehungen zwischen Griechenland und Japan im Tourismus.

Zudem wurden Fragen zur Austauschförderung im Rahmen des Griechisch-Japanischen Kultur- und Tourismusjahres 2024 besprochen, unter anderem anlässlich des Besuchs von Prinzessin Kako auf Korfu und der Teilnahme von Frau Kefalogianni an der Tourism Expo Japan 2024, die die starken kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern unterstrichen.

Das Treffen mit Emad Naim Hejazein, Tourismus- und Antikenminister Jordaniens, konzentrierte sich auf die starken kulturellen Verbindungen sowie die Kooperationsmöglichkeiten in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachpersonal im Tourismus.

Besonders diskutiert wurde die Entsendung von Fachkräften aus Jordanien zur Unterstützung des steigenden Personalbedarfs griechischer Tourismusunternehmen. Beide Seiten stimmten darin überein, gemeinsame Marketing- und Promotionsmaßnahmen in neuen und aufstrebenden Märkten, wie z. B. Afrika, zu prüfen, um die touristischen Ströme zu erweitern.

Abschließend wurden mit Aracelly Laca Ramos, stellvertretende Tourismusministerin von Peru, Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im kulturellen Tourismus und zur Förderung nachhaltiger Praktiken erörtert. Dabei wurden auch der Austausch von Know-how und die Kooperation in Bereichen wie Barrierefreiheit, grüne Zertifizierung von Hotelinfrastrukturen und Umweltverantwortung besprochen.

Die bilateralen Gespräche der griechischen Tourismusministerin in Riad bestätigten die starke Position Griechenlands im internationalen Tourismussektor und hoben die strategischen Schwerpunkte des Landes hervor, das in internationale Zusammenarbeit, Wissen und Nachhaltigkeit als grundlegende Säulen einer modernen Tourismuspolitik investiert.

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