Durch einen gemeinsamen Ministerialbeschluss der Ministerien für Tourismus und Umwelt wurde der Bau einer komplexen Touristenunterkunft (ΣΤΚ) der Firma PHAEA Α.Ε. (Sbokou-Vasilaki) in der Region Plaka Elounda in der Gemeinde Agios Nikolaos, Lasithi, genehmigt
Die Entscheidung (ADA: ΡΛΨΩ465ΧΘΟ-Τ5Χ) ebnet den Weg für die Umsetzung einer Investition, die auf 100 Mio. Euro geschätzt wird, und betrifft die Aufwertung bestehender Einrichtungen sowie den Bau neuer Infrastrukturen auf einer Gesamtfläche von 249.401,87 m².
Laut dem Text des gemeinsamen Ministerialbeschlusses sieht das Projekt die Schaffung eines integrierten Tourismuskomplexes vor, der Folgendes umfasst:
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Zwei Fünf-Sterne-Hotels mit einer Gesamtkapazität von 461 Betten. Das erste ist das bestehende Hotel Blue Palace, das renoviert und mit reduzierter Kapazität von 452 auf 348 Betten wiedereröffnet wird. Das zweite ist das ehemalige Hotel Argo, dessen Kapazität von 99 auf 113 Betten erhöht wird.
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44 möblierte Ferienwohnungen, die weitere 170 Betten hinzufügen. Diese Wohnungen gehören zum Modell der luxuriösen Unterkunft und richten sich an Besucher mit hohem Einkommen.
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Zwei Wellnesszentren (Spa), eines mit einer Kapazität von 70 Personen und das andere für 30 Personen, die ergänzend zu den Hotelanlagen betrieben werden.
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Personalunterkünfte für 112 Mitarbeiter, gemäß dem neuen Rechtsrahmen, der solche Einrichtungen innerhalb von Komplexunterkünften erlaubt.
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Unterstützende Bauwerke und gemeinschaftliche Infrastrukturen, wie innerbetriebliche Straßen, unter- und oberirdische Durchgänge zur Verbindung der Komplexbereiche, Sportanlagen, Schwimmbecken, Strandrestaurant und Nebeneinrichtungen.
Die Gesamtkapazität des neuen Tourismuskomplexes wird 631 Betten betragen. Basierend auf dem Spezialbauplan, der 2023 per Präsidialdekret genehmigt wurde, wurde der durchschnittliche Bebauungskoeffizient auf 0,13 festgelegt, wobei die insgesamt zulässige Bebauung 32.625,06 m² erreicht.
Das Projekt ist in zwei Zonen unterteilt: die erste für die komplexen und integrierten touristischen Infrastrukturen (164.490 m²) und die zweite für sanften, alternativen Tourismus (87.050 m²).


Der gemeinsame Ministerialbeschluss wird von einer Reihe von Gutachten und Genehmigungen begleitet. Der Zentrale Archäologische Rat hat unter Auflagen zur Wahrung des archäologischen Erbes der Region Spinalonga eine positive Stellungnahme abgegeben. Auch das Generalstab der Nationalen Verteidigung, die Region Kreta, die Wasserbehörden und die Stadtverwaltung von Agios Nikolaos haben positiv Stellung genommen, wobei besonderes Augenmerk auf die Wasser- und Abwasserbewirtschaftung, den Schutz des marinen Ökosystems und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks gelegt wird.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung sieht konkrete Maßnahmen für ein rationales Abfallmanagement, die Verringerung von Umweltverschmutzung, die Landschaftssanierung sowie die Umsetzung von Energie- und Wassereinsparpraktiken vor. Zu den Maßnahmen gehören die Nutzung moderner Abwasseraufbereitungssysteme, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, die Anlage von Grünzonen und die Minimierung von Eingriffen in natürliche Küstenlinien.
GESAMTER MINISTERIALBESCHLUSS, HIER
Bei voller Inbetriebnahme des Tourismuskomplexes werden voraussichtlich über 300 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen, während in der Bauphase eine große Anzahl von Handwerkern und Bau-Teams beschäftigt wird. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die Bauarbeiten mit Respekt vor der Landschaftscharakteristik durchzuführen und gleichzeitig die touristische Erfahrung in der Region aufzuwerten.
Der neue Komplex soll nach internationalen Standards für luxuriöse Unterkünfte betrieben werden und die Position von Elounda als führendes High-End-Reiseziel im östlichen Mittelmeer stärken. Ein Teil des Komplexes wird von einer großen internationalen Luxushotelkette betrieben, was die erste Präsenz der Marke in Griechenland markiert.
Gleichzeitig hat PHAEA eine zweite Investition im Süden Kretas an der Stelle „Skouros“ in Höhe von 121,1 Mio. Euro geplant, die den Bau eines Hotels mit 140 Zimmern und 30 Ferienwohnungen umfasst. Beide Investitionen sind Teil eines strategischen Plans zur Etablierung Kretas als globales Luxusreiseziel, mit Infrastrukturen, die sich an einkommensstarke Gäste richten und die Wettbewerbsfähigkeit des griechischen Tourismus stärken.
Der Ministerialbeschluss für Plaka Elounda stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung nachhaltiger Aufwertung des touristischen Angebots der Insel dar, indem er die Modernisierung bestehender Einrichtungen mit der Entwicklung neuer Anlagen kombiniert – innerhalb eines Rahmens von Umweltauflagen und Beschränkungen, die von den zuständigen Behörden festgelegt wurden.


















