In einer überraschenden Aktion vor dem griechischen Regierungsgebäude (Megaro Maximos) versammelten sich die Beschäftigten aus Gastronomie und Tourismus. Anwesend waren auch die Leitung der Föderation sowie Vertreter der Gewerkschaft der Hotelangestellten von N. Iraklio, darunter der Präsident und der Vizepräsident.
Die Protestaktion hatte zum Ziel, die zentralen Forderungen der Branche hervorzuheben und eine direkte Kommunikation mit der Regierung zu ermöglichen.
Laut Mitteilung der Föderation zeigte die Aktion sofort Wirkung: Es kam zu einem Treffen mit dem Staatsminister Akis Skertsos. Während des Gesprächs versicherte Herr Skertsos, dass in den kommenden Tagen ein entscheidendes Treffen im Arbeitsministerium mit der Ministerin Niki Kerameos stattfinden werde, damit die vom Sektor aufgeworfenen Anliegen auf zuständiger Ebene geprüft werden können.
Die von den Beschäftigten vorgebrachten Forderungen betreffen drei zentrale Punkte: die Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes, die Wiedereinführung der Einmalzahlung nach 20 Dienstjahren und die Erklärung von Tarifverträgen als allgemeinverbindlich. Wie in der Mitteilung betont wird, bilden diese Themen den Kern der Anliegen der Branche im Hinblick auf das bevorstehende Treffen mit der politischen Leitung des Arbeitsministeriums.
Die Föderation hebt hervor, dass die Protestaktion vor dem Maximos-Palast gezeigt habe, dass „die Beschäftigten eine Stimme haben – und diese laut gehört wird“, und sendet damit ein Signal von Kontinuität und Entschlossenheit für die nächsten Schritte.


















