Die Bürgermeister von Paxos und Ithaka erwägen die Einführung einer symbolischen Gebühr für Tagesgäste und folgen damit dem Beispiel der Gemeinde Symi.
Die Maßnahme betrifft Besucher, die die Insel nur tagsüber besuchen, aber nicht dort übernachten. Ziel ist es, die grundlegenden Dienstleistungen zu verbessern, ohne die ständigen Einwohner zusätzlich zu belasten.
Der Bürgermeister von Symi hat beim Innenministerium einen Antrag auf Einführung einer Eintrittsgebühr von 3 Euro pro Tagesbesucher gestellt. Er wies dabei auf die unverhältnismäßige Belastung hin, die durch die Tausenden von Besuchern pro Tag für die Insel entsteht.
Spyridon Vlachopoulos, der Bürgermeister von Paxos, kündigte in einem Interview mit der Zeitung „Kathimerini” an, das Thema im Gemeinderat zur Abstimmung zu bringen, sobald das zuständige Ministerium grünes Licht gibt.
Der Bürgermeister von Ithaka, Dionysis Stanitsas, betonte seinerseits, dass er die Möglichkeit der Umsetzung dieser Maßnahme nach dem Ende der Hochsaison, also gegen Ende August, ernsthaft prüfen werde.
Symi hat im Juli offiziell beim Innenministerium einen Antrag auf Einführung einer Gebühr von 3 Euro für Tagesgäste gestellt. Die Insel empfängt jährlich zwischen 300.000 und 500.000 Touristen, die nicht über Nacht bleiben. Dadurch wird die Belastbarkeit der öffentlichen Infrastruktur strapaziert.
Ähnliche Gebühren wurden bereits an verschiedenen europäischen Reisezielen eingeführt, beispielsweise auf den Balearen in Spanien und in Venedig in Italien. Sie werden oft als „Sustainable Tourism Tax” (Steuer für nachhaltigen Tourismus) bezeichnet. In Griechenland wird bereits eine Klimasteuer für Hotelgäste erhoben, jedoch nicht für Tagesgäste.


















