Freitag, Juni 5, 2026
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Pay-TV-Piraterie auf Santorin: Hotels bleiben nach Einsatz der Cybercrime-Einheit ohne TV-Empfang

Ein Spezialteam der Abteilung für Cyberkriminalität in Athen führte zeitgleiche Razzien an zwei Standorten auf Santorin durch, im Rahmen einer Operation zur Zerschlagung eines Netzwerks für illegale Pay-TV-Übertragungen.

Laut dem Bericht wurden Personen festgenommen, die offenbar die entsprechenden Infrastrukturen betrieben, während digitale Geräte, Geldbeträge und umfangreiche Kundendaten beschlagnahmt wurden.

Die Operation begann in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 19. November 2025, und sorgte in der Nachbarschaft für Aufregung, da Anwohner Bewegungen in den Wohnungen und Geschäften der Beteiligten beobachteten. Das Vorgehen hatte sofortige Folgen: Hunderte Hotels, Cafés und Privathaushalte auf Santorin und den Kykladen waren plötzlich ohne TV-Signal, da das illegale Netzwerk außer Betrieb gesetzt wurde. Der Bericht hebt hervor, dass dies die Größe des Netzwerks und die mutmaßlichen illegalen Gewinne verdeutlicht.

Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, warum selbst große Hoteliers der Insel mit hohen Einnahmen und zahlreichen Gästen illegale Dienste statt legaler Anbieter nutzten. Die Aktion wurde von einem spezialisierten Team der Cybercrime-Abteilung durchgeführt, das monatelang Überwachung der Verdächtigen und der digitalen Infrastruktur betrieb und die Razzien präzise zeitlich koordinierte.


Der Bericht betont, dass die Cybercrime-Abteilung als operatives Einsatzkommando agiert, mit Fähigkeiten zur elektronischen und physischen Überwachung, zu Razzien, Beschlagnahmungen und zur Abschaltung digitaler Infrastrukturen in ganz Griechenland.

Es wurde ein umfangreiches Kundenportfolio auf Santorin und den Kykladen identifiziert, das sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen umfasste, die mit dem Netzwerk verbunden waren. Laut geltendem Recht werden die Beteiligten mit hohen Verwaltungsstrafen, strafrechtlichen Verfahren und Beschlagnahmen von Ausrüstung rechnen müssen. Viele Nutzer glaubten, sie seien durch VPN anonym, jedoch konnten ihre digitalen Spuren nachverfolgt werden.

Das Ergebnis der Operation ist, dass die illegalen Dienste deaktiviert wurden und auf den Bildschirmen der Nutzer nun ein „Schwarzer Bildschirm“ erscheint. In den kommenden Wochen wird die Identifikation der Kunden erfolgen und die Verfahren für Bußgelder und strafrechtliche Verfolgung eingeleitet.

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