Die Red Sea Global (RSG), die staatliche Behörde für die Entwicklung nachhaltiger Tourismusdestinationen in Saudi-Arabien, hat bedeutende Fortschritte beim Projekt Amaala Triple Bay bekanntgegeben – eines der weltweit ehrgeizigsten Vorhaben im Bereich Luxustourismus. Das Unternehmen bestätigte, dass die erste Entwicklungsphase in vollem Gange ist, mit Abschluss der zentralen Infrastruktur und den Vorbereitungen, die ersten Gäste noch im Jahr 2025 zu empfangen.
Amaala bildet zusammen mit dem ebenfalls ikonischen The Red Sea Project die beiden zentralen Säulen der neuen Strategie Saudi-Arabiens zur Diversifizierung der Wirtschaft jenseits des Ölsektors im Rahmen der Vision „Vision 2030“. Ziel ist es, das Land zu einem der führenden internationalen Luxustourismusziele zu machen und Erlebnisse zu bieten, die Luxus, ökologische Nachhaltigkeit und Innovation vereinen.
Laut Red Sea Global wird das Triple Bay, an der Küste des Roten Meeres im Nordwesten Saudi-Arabiens gelegen, als Ökosystem für Luxus und Wellness konzipiert, das von den natürlichen Formen der Region inspiriert ist. Die Entwicklung umfasst drei Küstenbuchten, 29 Hotels, Premium-Residenzen, Golfplätze, Thalasso-Zentren und kulturelle Einrichtungen. Die erste Bauphase wird insgesamt 1.200 Zimmer bereitstellen, während die Gesamtkapazität nach Abschluss aller Bauabschnitte 3.000 Unterkünfte übersteigen wird.
Die RSG betont, dass das Projekt kohlenstoffneutral, vollständig energieautark durch erneuerbare Quellen und mit Wasserrückgewinnungssystemen ausgestattet ist – ein Vorzeigeprojekt für nachhaltigen Luxustourismus. Gleichzeitig wurden bereits kritische Infrastrukturen fertiggestellt, darunter der Amaala International Airport, der sowohl private als auch kommerzielle Flüge abwickeln wird, sowie das Marine Life Institute, ein Forschungs- und Freizeitzentrum, das die größte „lebende“ Biosphäre mariner Arten in der Region beherbergen wird.
John Pagano, CEO von Red Sea Global, erklärte, dass Amaala „die Zukunft des nachhaltigen Luxustourismus neu definieren wird“. Er betonte, dass die Entwicklung planmäßig voranschreitet und die Bauqualität sowie die Umweltstandards des Projekts neue Maßstäbe für die weltweite Hotellerie setzen. Zudem wies er darauf hin, dass die RSG bereits Kooperationsverträge mit führenden internationalen Luxushotelketten abgeschlossen hat, die die ersten Einheiten des Resorts betreiben werden.
Der Fortschritt des Projekts spiegelt die generelle Wachstumskraft Saudi-Arabiens im Tourismussektor wider. Das Land hat über 800 Milliarden US-Dollar in die Schaffung neuer Destinationen investiert, mit dem Ziel, bis 2030 jährlich 100 Millionen Besucher anzuziehen. In diesem Kontext wird Amaala als „ultimatives Ziel für Wellness und Kultur“ positioniert und richtet sich an hochwertige Reisende aus Europa, Asien und den USA.
Gleichzeitig legt die RSG großen Wert auf Beschäftigung und Ausbildung der lokalen Bevölkerung. Über 15.000 Mitarbeiter sind bereits an den Bauprojekten beteiligt, während Berufsausbildungsprogramme die neue Generation von Saudis darauf vorbereiten, zukünftige Tourismusbetriebe zu besetzen.
Das Amaala Triple Bay wird voraussichtlich zu einem der fortschrittlichsten Ziele für nachhaltigen Tourismus weltweit und zu einem Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie Luxus, Natur und Technologie harmonisch miteinander kombiniert werden können.



















