Donnerstag, Juni 4, 2026
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Ryanair: Die OTAs eDreams, Vola und Tryp verlangen bis zu dreimal höhere Preise als Ryanair.com

– Januar-Studie zeigt Überpreise bei Sitzplätzen und Gepäck – Aufruf zu sofortigem EU-Eingreifen

Ryanair veröffentlichte am Dienstag, 13. Januar, die Ergebnisse der Januar-Umfrage zu Online-Reisebüros (OTA Survey) und deckte erhebliche Überpreise auf, die bestimmte Buchungsplattformen den Kunden in Rechnung stellen. Begleitend wurden auch Beispiele für diese überhöhten Gebühren veröffentlicht.

Laut der Studie verlangen eDreams, Vola und Tryp für genau dieselben Leistungen bis zu das Dreifache der Preise, die auf der offiziellen Ryanair-Website gelten.

Dreifache Preise für Basisleistungen

Die Januar-Umfrage dokumentiert Beispiele, die für erheblichen Diskussionsbedarf sorgen:

  • eDreams verkaufte einen reservierten Sitzplatz für 14,18 €, während dieselbe Leistung auf Ryanair.com nur 4,06 € kostet – also mehr als das Dreifache.
  • Vola verlangte 25,00 € für ein 10-kg-Gepäckstück, auf Ryanair.com beträgt der Preis lediglich 14,99 €, also 67 % günstiger.

Die genannten OTAs haben keine Vertriebsvereinbarungen mit Ryanair, da sie laut dem Unternehmen bewusst Überpreis-Praktiken anwenden, anstatt transparente Preisgestaltung zu bieten.

Ryanair startet Kampagne zum Verbraucherschutz

Die Fluggesellschaft erneuert ihren Aufruf an EU-Regierungen und nationale Verbraucherschutzbehörden, umgehend Maßnahmen gegen diese Praktiken zu ergreifen. Besonders hervorgehoben wird Spanien und der Verbraucherminister Pablo Bustinduy, den Ryanair kritisiert, trotz wiederholter Beschwerden nicht einzugreifen.

Ryanair fordert:

  • Verpflichtende Preistransparenz für alle OTAs
  • Angleichung an die Transparenzstandards der „Approved OTA Partners“ von Ryanair
  • Klare Information der Verbraucher über die tatsächlichen Flugpreise und Zusatzleistungen

Dara Brady, Ryanair-Manager, erklärte: „Die Januar-OTA-Studie von Ryanair zeigt, dass eDreams, Vola und Tryp weiterhin ahnungslose Verbraucher mit Preisen über dem Dreifachen von Ryanair.com übervorteilen. Dennoch tut der spanische Verbraucherminister Pablo Bustinduy weiterhin nichts, um Tausende spanische Kunden vor diesen Praktiken zu schützen.“


Er fügte hinzu:

„Wir fordern erneut die EU-Regierungen und Verbraucherschutzbehörden auf, sofort zu handeln und volle Preistransparenz für OTAs durchzusetzen – gemäß den Standards, die unsere genehmigten Partner bereits einhalten.“

Tipps für Passagiere

Ryanair empfiehlt Verbrauchern:

  • Immer die Preise mit der offiziellen Website der Fluggesellschaft zu vergleichen
  • Zusatzkosten für Gepäck, Sitzplatzwahl und Extras genau zu prüfen
  • Bevorzugt genehmigte OTA-Plattformen zu nutzen, die vollständige Preistransparenz bieten

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