Freitag, Juni 5, 2026
StartREISENSiteMinder: Hotelbuchungen für Ostern bei +17% | Spanien und Portugal „führend“

SiteMinder: Hotelbuchungen für Ostern bei +17% | Spanien und Portugal „führend“

Die Hotelbuchungen für die Osterfeiertage 2025 sind im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um zweistellige 17% (16,8%, um genau zu sein) gestiegen, wobei Spanien und Portugal die absoluten „Favoriten“ sind, sowohl in Bezug auf das Buchungsvolumen als auch auf die Preise, so die neuesten Daten von SiteMinder.

Die Daten der beliebten Plattform, die auf Buchungen für dieselben Unterkünfte in neun Märkten 30 Tage vor Ostern in den Jahren 2024 und 2025 basieren, zeigen sowohl eine steigende Nachfrage als auch einen Trend zu frühzeitigen Buchungen, selbst für Reiseziele außerhalb des Heimatlandes der Reisenden.

Am 18. März zeigten die Daten von SiteMinder, dass die untersuchten Unterkünfte während der diesjährigen fünftägigen Osterzeit im Vergleich zu Ostern 2024 im Durchschnitt bereits 3,35 mehr Buchungen erhalten haben. Spanien führte diesen Anstieg mit 6,75 zusätzlichen Buchungen pro Unterbringung an, gefolgt von Portugal mit 4,75 zusätzlichen Buchungen.


Außerdem verzeichnen zwei Drittel der Reiseziele einen Anstieg der durchschnittlichen Tagesrate (ADR) während der Osterzeit, wobei Portugal und Spanien mit einem Anstieg von 13,7 % bzw. fast 8 % erneut an der Spitze liegen.

Im Kontrast dazu weisen Märkte wie Mexiko (11 %), die USA (3,41 %) und das Vereinigte Königreich (2 %) einen Rückgang des ADR-Index im Jahresvergleich auf.

Reisende planen früher

Der Zeitraum zwischen Buchung und Reise hat sich von durchschnittlich 87 Tagen im Jahr 2024 auf 96 Tage im Jahr 2025 erhöht, d. h. um 9,63 %, wobei dieser Zeitraum in Portugal auf 105 Tage anstieg und in Frankreich auf 85 Tage sank. Den höchsten prozentualen Anstieg verzeichnet jedoch Italien (15,51 %), gefolgt von den Vereinigten Staaten (13,43 %).

Weniger Aufenthalte und ein Anstieg der internationalen Besucher

Während das Buchungsvolumen und das „Zeitfenster“ zwischen Buchung und Reise zunehmen, sinkt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer für Ostern 2025 weltweit um 3,43 %, von 2,33 auf 2,25 Tage. Nur Italien und Australien verzeichneten einen leichten Anstieg der Aufenthaltsdauer, und zwar um 1,53 % bzw. 1,46 %.

Diese Verschiebung geht einher mit Veränderungen bei der Herkunft der Reisenden. Vergleicht man die Aufenthalte für Ostern 2024 mit den aktuellen Buchungen für Ostern 2025, so zeigt sich in allen untersuchten Märkten mit Ausnahme von Australien ein Anstieg des Anteils internationaler Gäste.

Italien und Frankreich weisen die eindrucksvollsten Veränderungen auf, wobei der Anteil der internationalen Besucher in Italien von 58,53 % im Jahr 2024 auf 76,58 % im Jahr 2025 „explodiert“, während Frankreich einen Anstieg der Übernachtungen von 48,88 % im Jahr 2024 auf 67,97 % zu Ostern verzeichnet.

Positives Bild für Mai

Den Buchungsdaten für die Feiertage im Mai zufolge, zeigen mehrere Märkte positive Aussichten, wobei Deutschland mit einem Anstieg von 14,40 % im Vergleich zum Vorjahr an der Spitze liegt. Auch Portugal und Mexiko weisen eine positive Dynamik mit moderaten Buchungszuwächsen auf. Wie zu Ostern gibt es auch bei den Frühbuchungen einen Aufwärtstrend: In Mexiko ist das Zeitfenster zwischen Buchung und Reise um 13,09 % und in Italien um 12,67 % gestiegen.

„Da Ostern in diesem Jahr später stattfindet als 2024, sehen wir nicht nur eine höhere Reisenachfrage, sondern auch, dass Reisende ihre Planung überdenken“, sagt James Bishop, Vizepräsident für Ökosysteme und strategische Partnerschaften bei SiteMinder.

Ihm zufolge sind es frühe Buchungen und eine Zunahme des internationalen Reiseverkehrs, die die Trends dieses Jahres bestimmen, wobei die verschobenen Feiertage in vielen Regionen günstigere Bedingungen schaffen. Flexibilität bleibt jedoch weiterhin entscheidend – Inlandsreisende buchen erfahrungsgemäß eher kurz vor ihrer Ankunft, was bedeutet, dass sich die endgültige Gästezusammensetzung und Preisdynamik in den kommenden Wochen noch ändern könnte.

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