Laut den von der Plattform Travelgate veröffentlichten und im Majorca Daily Bulletin aufgegriffenen Daten verzeichnen die Balearen einen Buchungsanstieg von 37,8 % im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres – damals lag das Plus bereits bei 26,7 %. Bei den Reservierungen liegen britische Urlauber an der Spitze, gefolgt von deutschen Reisenden.
Den von der Plattform veröffentlichten Daten zufolge sind 37,1 % der Buchungen der vergangenen Woche in den letzten Tagen im Vergleich zu 90 Tagen vor Reiseantritt angestiegen. Kurzfristige Buchungen – also Reservierungen am Vortag oder sogar am Reisetag selbst – machten jedoch 10,7 % aus. Zudem buchten 48,4 % der Reisenden Aufenthalte von zwei bis fünf Nächten.
Was die Herkunftsmärkte betrifft, so dominiert der Inlandstourismus unter jenen, die in den vergangenen sieben Tagen über Travelgate gebucht haben: Spanische Kunden stellten 50,5 %, gefolgt von Briten mit 19,2 % und Deutschen mit 3,3 %. Die Balearen sind damit laut der Plattform der sechstbeliebteste Reiseziele Spaniens mit einem Anteil von 8,4 % der Buchungen – hinter Andalusien, Katalonien, den Kanarischen Inseln, Madrid und der Region Valencia.
Die Präsidentin der Balearen, Marga Prohens, begrüßte, dass sich der Tourismus in den Monaten der mittleren und niedrigen Saison „wie nie zuvor“ entwickle. Sie sprach von einem „Trendwechsel“, der auf die verstärkte Ausrichtung auf Kultur- und Sporttourismus zurückzuführen sei, wodurch die „Touristenspitzen“ aus der Hochsaison in andere Monate verlagert werden könnten.
„Wir setzen auf Kultur; sie soll auch nach den Sommermonaten ein Anziehungspunkt für unsere Besucher sein. Diese Strategie zeigt Wirkung. Im Sommer setzen wir auf Begrenzung – mit einem Wachstum von unter 1 % – und erleben zugleich ein nie dagewesenes Wachstum in der Mittel- und Nebensaison. Wir wollen europaweit Vorreiter bei der Transformation des Tourismus sein, damit unsere Region als erfolgreiches Beispiel für Nachhaltigkeit und regenerativen Tourismus gilt. Wir sind vielleicht das erste Beispiel einer Wirtschaft, die ihren Wandel nicht aus einer Rezession oder Krise heraus anstrebt, sondern aus einer Position des Erfolgs – aus einem Modell, das Wohlstand und Arbeitsplätze schafft“, fügte sie hinzu.



















