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Sturm „Devin“ sorgt für Chaos im US-Reiseverkehr | Mehr als 10.000 Flüge betroffen

Von New York bis Chicago hat der Sturm „Devin“ während der Feiertage den Reiseverkehr in den USA erheblich gestört. Starker Schneefall und Regen führten zur Absage tausender Flüge und lähmten zahlreiche Flughäfen, was Reisende vor große Probleme stellte, deren Pläne sich dadurch zerschlugen.

Der kräftige Wintersturm, der sich von den Great Plains bis in den Nordosten der USA erstreckte, verursachte während der Hochsaison erhebliche Störungen. Flüge wurden gestrichen, der Betrieb an Flughäfen zum Teil blockiert, und Millionen Reisende mussten ihre Pläne ändern.

Laut der Flugdaten-Überwachungsplattform FlightAware waren bis zum 29. Dezember 2025 über 10.000 Flüge im ganzen Land verspätet oder annulliert. Die größten Beeinträchtigungen gab es vor allem an den großen Verkehrsknotenpunkten im Nordosten und Mittleren Westen. Besonders betroffen waren die Flughäfen in New York, Boston, Chicago und Washington, wo Schnee, Eis und eingeschränkte Sicht den Betrieb stark verlangsamten.


Allein am Montag fielen laut FlightAware etwa 700 Inlands- und Auslandsflüge innerhalb, zu oder aus den USA aus, während weitere 4.800 verspätet waren. Betroffen waren vor allem die Regionen Mittlerer Westen und Nordosten des Landes.

Der Sturm, bekannt als „Wintersturm Devin“, verstärkte sich schnell, als kalte arktische Luft auf wärmere Luftmassen aus dem Süden traf – ein Prozess, den Meteorologen als explosive Zyklogenese oder „Bombenzyklon“ bezeichnen. Das System brachte starken Schneefall, Eisregen und kräftige Winde über weite Teile des Landes, in einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres.

Das National Weather Service Weather Prediction Center warnte am 28. Dezember 2025:

„Ein sich rasch verstärkendes Tiefdrucksystem wird bis Anfang nächster Woche eine Vielzahl gefährlicher Winterwetterphänomene in den Oberen Mittleren Westen, die Großen Seen und den Nordosten bringen. Erwartet werden starker Schneefall, Schneestürme, gefährliche Eisglätte, starke Winde und eisige Temperaturen.“

Besonders stark betroffen bis Montagnachmittag waren die Flughäfen in Atlanta, Buffalo, Chicago, Cleveland, Detroit und Minneapolis. Am Beispiel Chicago O’Hare meldete der Flughafen mehr als 650 Flugverspätungen, während am Buffalo Niagara International Airport über die Hälfte der Flüge bis 14 Uhr (EST) gestrichen wurden.

Airlines wie JetBlue, Delta, American Airlines und United sahen sich gezwungen, Hunderte Flüge abzusagen, da sich die Bedingungen verschärften. Verspätungen hielten in einigen Regionen selbst nach Abklingen des Schneefalls an.

Das Magazin Time berichtete:„Ein zweites Sturmsystem wird voraussichtlich von Sonntagabend, dem 28. Dezember, bis Montag, dem 29. Dezember, über das Land ziehen und weiteren Schnee, starke Winde und Regen in verschiedenen Teilen der USA bringen.“

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