Sonntag, Juni 7, 2026
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Urlaubskosten bleiben stabil | Dem Beispiel von Jet2 folgen TUI und EasyJet bei Urlauben ohne Zusatzgebühren | Was die Fluggesellschaften betonen

Nach der Ankündigung von Jet2 am Freitag, mit der das Unternehmen die Erhebung zusätzlicher Gebühren bei Urlaubsbuchungen aufgrund steigender Treibstoffkosten ablehnt, folgten TUI und easyJet umgehend und versicherten ihren Kunden, dass die Preise für Pauschalreisen stabil bleiben. Gleichzeitig passten British Airways und IAG die Preise im Zuge des Krieges an.

Jet2 machte am Freitag den Anfang und kündigte an, keine zusätzlichen Gebühren auf Flug- oder Pauschalreisebuchungen zur Deckung der gestiegenen Treibstoffkosten für Flugzeuge zu erheben.

Einen Tag später folgten easyJet und die Tochtergesellschaft easyJet holidays derselben Linie und teilten mit, dass weder auf Flüge noch auf Urlaubspakete zusätzliche Zuschläge erhoben werden. Wie klargestellt wurde, gelten keine Zuschläge (surcharges) für bereits gebuchte easyJet-holidays-Reservierungen, und diese Politik gilt auch für neue Buchungen für die Sommersaison 2026.

Gleichzeitig erklärte easyJet, dass derzeit keine Störungen bei der Treibstoffversorgung festgestellt werden und alle Flüge sowie Pauschalreisen planmäßig durchgeführt werden.

Was Flugexperten betonen

Laut Travel Weekly sagte der CEO von easyJet holidays, Garry Wilson: „Wir wissen, dass Reisende Fragen dazu haben könnten, was die jüngsten globalen Ereignisse für ihre Reisepläne in diesem Sommer bedeuten, weshalb wir unseren Kunden vollständige Sicherheit bieten, dass keine zusätzlichen Gebühren auf ihre Flüge oder Urlaubspakete aufgeschlagen werden. Unsere Abläufe sind nicht beeinträchtigt, sodass Kunden sicher sein können, dass ihre Urlaube nicht nur wie geplant stattfinden, sondern dass keine unerwarteten Zusatzkosten entstehen und sie ihre großartigen Urlaube zu unschlagbaren Preisen genießen können.“


Ein Sprecher der International Airlines Group (IAG) – Muttergesellschaft von British Airways, Aer Lingus, Iberia und Vueling – erklärte jedoch: „Wir beobachten keine Störungen bei der Versorgung mit Flugkraftstoff, allerdings sind die Treibstoffpreise deutlich gestiegen, und trotz Hedging-Strategien, die kurzfristigen Schutz bieten, sind wir nicht von den Auswirkungen ausgenommen. Wie andere Fluggesellschaften nehmen auch die IAG-Unternehmen bestimmte Preisanpassungen vor, um die gestiegenen Treibstoffkosten widerzuspiegeln.“

Das Department for Transport (DfT) ergänzte: „Derzeit besteht kein Anlass für Passagiere, ihre Reisepläne zu ändern. Britische Fluggesellschaften kaufen Treibstoff im Voraus ein, während Flughäfen Reserven halten, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Regierung arbeitet eng mit der Luftfahrtbranche zusammen, um Risiken zu überwachen und mögliche Störungen für Passagiere zu minimieren.

Falls Ihr Flug annulliert wird, haben Sie klare gesetzliche Rechte, einschließlich des Anspruchs auf vollständige Rückerstattung oder Umbuchung. Wir empfehlen Passagieren, weiterhin vor Reiseantritt bei den Fluggesellschaften nachzufragen und die Reisehinweise des Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) für die neuesten Updates zu konsultieren. Außerdem sollten sie sicherstellen, dass sie über eine geeignete Reiseversicherung verfügen.“

Insgesamt betonen die Behörden, dass trotz internationalem Druck und Schwankungen bei den Treibstoffkosten keine unmittelbaren Auswirkungen auf Flüge oder Reiseprogramme zu erwarten sind. Passagiere werden aufgefordert, sich über Fluggesellschaften und offizielle Reisehinweise auf dem Laufenden zu halten, während die Zusammenarbeit zwischen Staat und Branche fortgesetzt wird, um einen reibungslosen Luftverkehr und den Schutz der Reisenden zu gewährleisten.

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