Ohne Einigung wurden die Verhandlungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament zur Reform des Rahmens für Fluggastrechte abgeschlossen, trotz mehrstündiger Gespräche in den vergangenen Tagen.
Beide Seiten gingen mit erheblichen Differenzen in die Verhandlungen, insbesondere hinsichtlich der Zeitgrenzen für Flugverspätungen, ab denen ein Anspruch auf Entschädigung für Passagiere entstehen soll.
Das Scheitern eines Kompromisses stellt nun die lange erwartete Überarbeitung des Regelwerks infrage, die von der Europäischen Kommission bereits im Jahr 2013 vorgeschlagen worden war.
Nach Informationen aus Brüssel wird die Reform nicht weiter vorangetrieben, falls bis Mitte Juni keine Einigung erzielt wird, wodurch das bestehende System zum Schutz von Fluggästen weiterhin in Kraft bleibt.
Die Diskussion über die Überarbeitung der Regeln betrifft unter anderem Entschädigungen bei Verspätungen, Flugausfällen und Problemen bei Anschlussflügen – Themen, die seit Jahren im Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen Fluggesellschaften, Mitgliedstaaten und Verbraucherorganisationen stehen.
Das Ausbleiben einer Einigung hält die Unsicherheit über die Zukunft der europäischen Fluggastrechte aufrecht, die als eine der strengsten weltweit gelten.


















