– Intervention des Direktors des Tourismusministeriums, Nikolaos Saroukos
– Hinweise auf Datenabgriff von Kundendaten aus Buchungssystemen und Betrug
– Verdächtige Nachrichten fordern „Bestätigung“ von Reservierungen
In den letzten Stunden haben Berichte von Hoteliers aus verschiedenen Regionen des Landes große Besorgnis ausgelöst, da eine organisierte elektronische Betrugsmasche gemeldet wurde, die offenbar mit Buchungen über bekannte internationale Plattformen wie Booking.com, Expedia und möglicherweise weitere Online-Reservierungssysteme in Verbindung steht.
Das Thema wurde durch eine öffentliche Stellungnahme von Herrn Nikolaos Saroukos, Leiter der Abteilung für Kontrolle, Inspektionen und Tourismusentwicklung in Thessalien des Tourismusministeriums, bekannt gemacht. Er warnte Tourismusfachleute und Reisende davor, besonders vorsichtig gegenüber verdächtigen Nachrichten zu sein, die nach einer erfolgten Buchung versendet werden.
Nach bisherigen Informationen erhalten Kunden, die eine Unterkunft gebucht haben, kurz darauf eine SMS-Nachricht von einer Mobilnummer mit internationaler Vorwahl aus Lateinamerika, vermutlich aus Brasilien oder einem anderen Land der Region. Die Nachricht fordert den Empfänger auf, seine Buchungsdaten zu bestätigen oder zu aktualisieren, indem er einem in der Nachricht enthaltenen Link folgt.
Cybersecurity-Experten gehen davon aus, dass es sich um einen klassischen Fall von Phishing handelt, also um eine elektronische Betrugsform mit dem Ziel, persönliche Daten, Zahlungsinformationen oder Bankzugangsdaten zu stehlen. Die Tatsache, dass die Nachrichten an Personen gesendet werden, die tatsächlich eine Buchung vorgenommen haben, wirft berechtigte Fragen darüber auf, wie die Täter Zugang zu den Buchungsdaten erhalten haben.
Betrug: „Klicken Sie auf keinen Fall auf einen Link“
Herr Saroukos ruft Bürger und Tourismusfachleute zu erhöhter Vorsicht auf und fordert sie auf, Kunden und Partner umgehend über diesen Betrug zu informieren.

Wie er betont, sollten Empfänger solcher Nachrichten unter keinen Umständen:
- auf in der SMS enthaltene Links klicken,
- Kreditkartendaten eingeben,
- persönliche oder Bankzugangsdaten preisgeben,
- auf die Nachrichten antworten.
Im Zweifelsfall sollten Reisende direkt mit der Unterkunft oder über die offizielle App sowie die offiziellen Kommunikationskanäle der jeweiligen Buchungsplattform Kontakt aufnehmen.
Zunehmende Cyberangriffe im Tourismussektor
Diese neue Betrugsmeldung reiht sich in eine Serie von Cyberangriffen ein, die in den letzten Jahren
international im Tourismussektor und in der Hotelbranche verzeichnet wurden. Hotels, Reisebüros und Online-Plattformen sind häufige Ziele von Kriminellen, da sie große Mengen an persönlichen und finanziellen Daten verwalten.
Branchenvertreter betonen, dass die sofortige Information der Kunden und die schnelle Weitergabe solcher Vorfälle das wirksamste Mittel zum Schutz vor organisierten Betrugsversuchen darstellen.
Es wird hervorgehoben, dass die ursprüngliche öffentliche Warnung und der entsprechende Hinweis vor wenigen Stunden an einem arbeitsfreien Tag und zudem während des Pfingstwochenendes erfolgten, durch Herrn Nikolaos Saroukos, einen erfahrenen und anerkannten Beamten, der sofort Maßnahmen ergriff, um die Tourismusbranche zu informieren und mögliche Betrugsfälle gegenüber Reisenden und Unternehmen zu verhindern. Tourismusfachleute werden aufgefordert, die Warnung weiterzugeben und Kunden, Partner sowie Mitarbeiter zu informieren, da Prävention das stärkste Mittel im Kampf gegen Cyberkriminalität bleibt.



















