Ein explosionsartiger Anstieg wurde im Tourismus in Griechenland im ersten Zweimonatszeitraum des Jahres 2026 verzeichnet, laut Daten der Bank von Griechenland.
Konkret stiegen im ersten Zweimonat die Ankünfte von Nichtansässigen um 38,5% und die entsprechenden Einnahmen um 70,7%. Im Vergleich zum Februar 2025 erhöhten sich die Ankünfte von Nichtansässigen sowie die entsprechenden Einnahmen um 44,5% bzw. 83,2%.
Im Februar 2026 verzeichnete die Dienstleistungsbilanz eine leichte Verbesserung, während sich die Primär- und Sekundäreinkommensbilanzen im Vergleich zum entsprechenden Monat 2025 verschlechterten.
Im Zeitraum Januar–Februar 2026 erhöhte sich der Überschuss der Dienstleistungsbilanz, während die Primäreinkommensbilanz ein Defizit gegenüber einem Überschuss und die Sekundäreinkommensbilanz eine Verschlechterung gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 verzeichnete.
Leistungsbilanz
Im Februar 2026 verzeichnete der Überschuss der Dienstleistungsbilanz einen leichten Anstieg, aufgrund der Verbesserung der Reisebilanz, die nahezu vollständig durch den Rückgang des Überschusses der Transportbilanz und die Entstehung eines Defizits in der sonstigen Dienstleistungsbilanz ausgeglichen wurde. Im Vergleich zum Februar 2025 stiegen die Ankünfte von Nichtansässigen sowie die entsprechenden Einnahmen um 44,5% bzw. 83,2%.
Das Defizit der Primäreinkommensbilanz hat sich im Vergleich zum entsprechenden Monat 2025 nahezu verdoppelt, hauptsächlich aufgrund des Rückgangs der Nettozuflüsse aus sonstigen Primäreinkommen. Das Defizit der Sekundäreinkommensbilanz vergrößerte sich, vor allem aufgrund höherer Nettozahlungen im Sektor der öffentlichen Verwaltung.
Im Zeitraum Januar–Februar 2026 erhöhte sich der Überschuss der Dienstleistungsbilanz, hauptsächlich aufgrund der Verbesserung der Reisebilanz, die größtenteils durch die Verschlechterung der Transport- und sonstigen Dienstleistungsbilanzen ausgeglichen wurde. Im Vergleich zum ersten Zweimonatszeitraum 2025 stiegen die Ankünfte von Nichtansässigen um 38,5% und die entsprechenden Einnahmen um 70,7%.
Die Primäreinkommensbilanz verzeichnete ein Defizit gegenüber einem leichten Überschuss im Zeitraum Januar–Februar 2025, hauptsächlich aufgrund einer nahezu halbierten Reduzierung der Nettozuflüsse aus sonstigen Primäreinkommen. Der Überschuss der Sekundäreinkommensbilanz verringerte sich im gleichen Zeitraum, vor allem aufgrund geringerer Nettozuflüsse in den sonstigen Sektoren der Wirtschaft außerhalb der öffentlichen Verwaltung.
Kapitalbilanz
Im Februar 2026 verzeichnete die Kapitalbilanz ein Defizit von 106,8 Mio. Euro, gegenüber einem Überschuss im entsprechenden Monat 2025, was hauptsächlich auf den nahezu vollständigen Rückgang der Nettozuflüsse im Sektor der öffentlichen Verwaltung zurückzuführen ist, trotz geringerer Nettozahlungen in den übrigen Sektoren außerhalb der öffentlichen Verwaltung.
Im Zeitraum Januar–Februar 2026 wies die Kapitalbilanz ein Defizit gegenüber einem Überschuss im ersten Zweimonatszeitraum 2025 aus und belief sich auf 263,0 Mio. Euro, aufgrund des nahezu vollständigen Rückgangs der Nettozuflüsse im öffentlichen Sektor sowie höherer Nettozahlungen in den übrigen Wirtschaftssektoren.
Finanzbilanz
Im Februar 2026 verzeichneten in der Kategorie der Direktinvestitionen die Forderungen der Inländer gegenüber dem Ausland Nettozuflüsse von 600,7 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland Nettozuflüsse von 780,9 Mio. Euro.
Bei den Portfolioinvestitionen spiegelt der Anstieg der Forderungen gegenüber dem Ausland vor allem den Zuwachs von 1,2 Mrd. Euro bei Anlagen in ausländische Anleihen und Geldmarktpapiere wider sowie in geringerem Maße den Anstieg von 303,7 Mio. Euro bei Aktien ausländischer Unternehmen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist hauptsächlich auf den Zuwachs von 1,4 Mrd. Euro bei Anlagen von Nichtansässigen in griechische Anleihen und Geldmarktpapiere sowie 151,0 Mio. Euro in Aktien inländischer Unternehmen zurückzuführen.
In der Kategorie der sonstigen Investitionen stiegen die Forderungen gegenüber dem Ausland, hauptsächlich aufgrund eines Anstiegs von 3,4 Mrd. Euro bei Einlagen und Repos im Ausland sowie der statistischen Anpassung im Zusammenhang mit der Ausgabe von Banknoten (511,0 Mio. Euro). Der Anstieg der Verbindlichkeiten spiegelt hauptsächlich den Zuwachs von 8,0 Mrd. Euro bei Einlagen und Repos von Nichtansässigen in Griechenland (einschließlich TARGET-Konto) wider sowie die statistische Anpassung (511,0 Mio. Euro), teilweise ausgeglichen durch den Rückgang der Kreditverbindlichkeiten gegenüber Nichtansässigen um 1,5 Mrd. Euro.
Im Zeitraum Januar–Februar 2026 beliefen sich die Direktinvestitionsforderungen der Inländer gegenüber dem Ausland auf 1,1 Mrd. Euro, während die entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland 3,0 Mrd. Euro betrugen.
Bei den Portfolioinvestitionen ist der Anstieg der Forderungen hauptsächlich auf höhere Aktienanlagen (615,7 Mio. Euro) und in geringerem Maße auf Anleihen und Geldmarktpapiere (186,0 Mio. Euro) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten stiegen vor allem um 5,6 Mrd. Euro bei griechischen Anleihen und Geldmarktpapieren, teilweise ausgeglichen durch einen Rückgang von 1,3 Mrd. Euro bei Aktien.
Bei den sonstigen Investitionen erhöhten sich die Forderungen um 3,2 Mrd. Euro bei Einlagen und Repos im Ausland, um 1,1 Mrd. Euro bei Krediten an Nichtansässige sowie durch die statistische Anpassung (868,0 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten stiegen um 4,8 Mrd. Euro bei Einlagen und Repos in Griechenland (einschließlich TARGET-Konto) sowie ebenfalls durch die statistische Anpassung (868,0 Mio. Euro), teilweise ausgeglichen durch einen Rückgang der Kreditverbindlichkeiten um 2,0 Mrd. Euro.
Zum Ende Februar 2026 beliefen sich die Währungsreserven des Landes auf 23,0 Mrd. Euro, gegenüber 15,7 Mrd. Euro Ende Februar 2025.
Hinweis: Die Statistiken zur Zahlungsbilanz für März 2026 werden am 22. Mai 2026 veröffentlicht.
Quelle: Bank von Griechenland



















