Eis ist seit jeher ein Symbol des Sommers, auch wenn es mittlerweile als süße Option das ganze Jahr über etabliert ist – mit leidenschaftlichen Fans unabhängig vom Alter. Doch welche sind die beliebtesten Geschmacksrichtungen und die Bürger welcher europäischen Länder konsumieren die größten Mengen?
Für lange Zeit war Vanilleeis die beliebteste Geschmacksrichtung Europas. Heute jedoch zeigt eine Karte, dass mehr Menschen neue Sorten ausprobieren, da Online-Trends die klassischen Eiswaffeln zunehmend verdrängen.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eis in Polen beträgt 16 Kilogramm, laut Daten des Informationsdienstes des Deutschen Wirtschaftsinstituts.
Nach Polen folgt Schweden mit 10,87 Kilogramm Eis pro Kopf. In Spanien werden jährlich 9,65 Kilogramm pro Person konsumiert. Danach folgen Dänemark, Finnland, Italien, Griechenland, Frankreich, Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Was ist die beliebteste Eissorte in Europa
Für lange Zeit war Vanille in vielen Ländern die beliebteste Eissorte, doch immer mehr neue Kreationen und kreative Varianten verdrängen die klassischen Optionen. Der Dubai-Schokoladen-Trend hat vermutlich ebenfalls zur steigenden Beliebtheit von Pistazie in all ihren Formen beigetragen.
Eine vor einigen Jahren vom Berufsverband Uniteis, dem Verband italienischer Eishersteller, erstellte Liste zeigte, dass insbesondere klassische Sorten ihre Position behaupteten. Den Daten zufolge war Vanille die beliebteste Sorte, gefolgt von Schokolade, Stracciatella, Erdbeere, Haselnuss, Joghurt, Pistazie, Zitrone, Amarena und gesalzenem Karamell.
Ein Expertenteam von Premier Inn führte 2024 eine umfassendere Studie durch und analysierte Google-Suchdaten für 80 verschiedene Eissorten weltweit, um die Lieblingssorte jedes Landes zu bestimmen. Sie stellten fest, dass insbesondere Pistazie und Melone neben den drei Standardgeschmacksrichtungen Vanille, Schokolade und Erdbeere an Beliebtheit gewonnen haben.
Allerdings gab es auch Kritik an der Analyse, da einige argumentieren, dass Google-Suchen nicht unbedingt das Kaufverhalten der Menschen widerspiegeln, da komplizierter klingende Eissorten eher gegoogelt werden als die Varianten, die ohnehin jeder kennt. Dennoch lässt sich so zumindest das Interesse an bestimmten Geschmacksrichtungen erfassen.


















