Die Ergebnisse einer innovativen Bildungsmaßnahme zur Einführung der Kretischen Ernährung in Grundschulen wurden im Auditorium der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Hellenic Mediterranean University vorgestellt. Die Initiative zur Kretischen Ernährung ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit der Region Kreta, des Departments für Ernährungswissenschaften und Diätetik der Hellenic Mediterranean University sowie des KEPEA Ierapetra–Neapolis.
In einer Zeit, in der der übermäßige Konsum verarbeiteter Lebensmittel die junge Generation zunehmend von Traditionen entfernt, zielt diese institutionelle Allianz darauf ab, das
kulinarische Erbe in gelebten Alltag zu überführen. Das neue Unterrichtsmaterial, das sich auf die 4. Grundschulklasse im Rahmen der „Kompetenzwerkstätten“ konzentriert, wird allen Schulen Kretas zur Verfügung gestellt und ist in vier zentrale Achsen gegliedert:
Ernährungsbildung: Die Schüler lernen den Wert von Frühstück, Obst, Gemüse, Olivenöl und Hülsenfrüchten durch die Geschichten der Schüler-Helden „DIATROFIKS“.
Erlebnisorientierte Aktivitäten: Lehrkräften werden Werkzeuge zur Verfügung gestellt, um Schulgärten anzulegen, gesunde Picknicks zu organisieren und traditionelle Rezepte gemeinsam mit den Kindern zuzubereiten.
Umwelt und Nachhaltigkeit: Hervorgehoben werden die Bedeutung lokaler, saisonaler Produkte mit geringem ökologischem Fußabdruck sowie die Notwendigkeit einer drastischen Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.
Lehrkräftefortbildung: Das Programm stattet Lehrkräfte mit umfangreichem Unterrichtsmaterial, detaillierten Leitfäden und kontinuierlicher beratender Unterstützung aus.
Stellungnahmen
Der stellvertretende Regionalgouverneur Georgios Pitsoulis: „Die Förderung der Gesundheit und Prävention ist eine dauerhafte Priorität für die Region Kreta. Die Vermittlung der Prinzipien der kretischen Ernährung formt eine Kultur verantwortungsvoller Lebensführung. Ich gratuliere allen, die zur Umsetzung des Programms beigetragen haben; die Ergebnisse sind ein wertvolles Vermächtnis für die Zukunft.“

Der stellvertretende Regionalgouverneur für Agrarwirtschaft Stavros Tzedakis: „Die Bekanntmachung der Kinder mit der Kretischen Ernährung ist eine Investition, da sie gesunde Gewohnheiten fördert und ihre Verbindung zum Primärsektor stärkt. Der Wert der Initiative wird dadurch verstärkt, dass Kreta zur Europäischen Region der Gastronomie 2026 ernannt wurde. Wir werden weiterhin die Förderung kretischer Produkte und eines nachhaltigen Ernährungsmodells für kommende Generationen unterstützen.“
Die stellvertretende Regionalgouverneurin für Bildung und lebenslanges Lernen Eleni Maraki: „Die Umsetzung des Programms markiert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen lokaler Verwaltung, akademischer und Bildungscommunity. Die Wiederverbindung der Schüler mit lokalen Produkten im Schulunterricht ist das wirksamste Mittel zur Sicherung nachhaltiger Entwicklung und der öffentlichen Gesundheit unserer Insel.“
Der wissenschaftliche Projektleiter, Professor Vasileios Zafeiropoulos: „Die kretisch-mediterrane Ernährung ist nicht nur ein Gesundheitskonzept, sondern ein umfassendes soziales, wirtschaftliches und kulturelles Lebensmodell. Die vollständige Unterstützung der Region Kreta war entscheidend sowohl für die Erstellung des neuen Lehrmaterials als auch für die erfolgreiche Pilotanwendung in 32 Schulen in diesem Jahr.“


















