Anstieg von 3,4 % verzeichneten die Übernachtungen in touristischen Unterkünften in der Europäischen Union im ersten Quartal 2026 und erreichten 471,1 Mio. Übernachtungen, laut Daten von Eurostat.
Der Anstieg wurde in allen drei ersten Monaten des Jahres registriert, wobei die Übernachtungen bei 143,5 Mio. im Januar (+3,2 %), 154,4 Mio. im Februar (+3,4 %) und 173,2 Mio. im März (+3,7 %) lagen, im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2025.

Auf Länderebene verzeichnete Irland den größten Anstieg mit 35,3 %, gefolgt von Malta (+11,1 %) und Dänemark (+9,3 %). Am anderen Ende der Skala registrierten Litauen (-12,9 %), Rumänien (-6,7 %) und Luxemburg (-3,8 %) die stärksten Rückgänge.
Für Griechenland zeigen die Daten im Wesentlichen ein stabiles Bild im Vergleich zum ersten Quartal 2025, mit nur einer marginalen Veränderung bei den gesamten Übernachtungen. Die Aufschlüsselung nach Besuchergruppen zeigt jedoch Unterschiede zwischen inländischer und internationaler Nachfrage.

Laut Eurostat gingen die Übernachtungen griechischer Besucher leicht zurück, während die Übernachtungen ausländischer Touristen einen leichten Anstieg verzeichneten und damit den positiven Trend der internationalen Nachfrage für das Land in der Wintersaison aufrechterhielten.
Auf EU-Ebene stiegen die Übernachtungen ausländischer Besucher um 5,5 %, während jene der inländischen Besucher um 1,7 % zunahmen.
Ausländische Besucher machten 46,6 % der gesamten Übernachtungen in der EU im ersten Quartal aus. Die höchsten Anteile wurden in Malta (93,3 %), Zypern (85,6 %) und Luxemburg (85,1 %) verzeichnet, während die niedrigsten in Deutschland (19,9 %), Polen (20,2 %) und Rumänien (22,4 %) lagen.
Der größte Anstieg bei den Übernachtungen ausländischer Besucher wurde in Irland (+42,3 %) registriert, während die stärksten Rückgänge in Lettland (-7,5 %), Bulgarien (-4,3 %) und Belgien (-4,0 %) zu verzeichnen waren.


















