Sonntag, Juni 7, 2026
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Hotels: Stabilisierung der Preise in Europa im Jahr 2025 – Athen bleibt widerstandsfähig, steigendes Investoreninteresse

Anzeichen einer Stabilisierung zeigt der Hotelmarkt in Europa im Jahr 2025, wobei die Hotelwerte einen marginalen Anstieg verzeichnen, während die Reisedynamik trotz geopolitischer Spannungen robust bleibt, laut dem HVS 2026 European Hotel Valuation Index.

Laut der Studie behielt Europa seine Position als führendes globales Reiseziel bei und verzeichnete im Jahr 2025 über 3 Milliarden Übernachtungen, ein Anstieg von 2,3% gegenüber 2024, wobei etwa die Hälfte davon auf internationale Besucher entfällt.

Trotz der anhaltenden internationalen Unsicherheit blieb die touristische Aktivität robust, was zu einem moderaten Anstieg von Preisen und Auslastung in Hotels führte. Dies resultierte in einer insgesamt positiven Ertragsentwicklung, wenn auch gedämpfter im Vergleich zu den stark wachstumsgeprägten Jahren der Post-Pandemie-Phase.


Bei den Bewertungen verzeichneten Hotels in Europa im Jahr 2025 einen Anstieg von lediglich 0,2% und damit faktisch eine Stabilisierung nach aufeinanderfolgenden Jahren des Wachstums.

Besonders hervorzuheben ist Athen, das weiterhin eine positive Entwicklung verzeichnet und zu den Märkten mit steigenden Hotelwerten gehört, dank der stabilen Verbesserung des RevPAR und der zunehmenden Attraktivität für institutionelle Investoren.

Im Investitionsbereich war 2025 ein Jahr der Erholung, wobei das Transaktionsvolumen 22,6 Milliarden Euro erreichte, was einem Anstieg von 30% im Jahresvergleich entspricht, jedoch weiterhin etwa 17% unter dem Niveau von 2019 liegt.

Besonders ausgeprägt war die Aktivität bei Einzeltransaktionen von Hotels, die um 68% zunahmen und 15,6 Milliarden Euro erreichten, während zu den bedeutenden Transaktionen auch der Verkauf des Four Seasons Astir Palace in Athen im Jahr 2025 zählt.

Auf Marktebene blieb das Vereinigte Königreich mit einem Anteil von 25% am Transaktionsvolumen der liquideste Markt, gefolgt von Frankreich (16%) und Spanien (14%), jeweils mit deutlichem jährlichem Wachstum.

Gleichzeitig dominierten europäische Investoren und machten 76% des gesamten Transaktionsvolumens aus, während vermögende Privatpersonen (HNWIs) die höchsten Preise pro Zimmer erzielten und im Durchschnitt 559.000 Euro pro Zimmer erreichten.

Das Marktbild variiert je nach Region, wobei Südeuropa die Vorkrisenniveaus bei den Bewertungen bereits übertroffen hat, hauptsächlich gestützt durch die dynamische touristische Nachfrage im Mittelmeerraum.

Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, da steigende Betriebskosten, Änderungen in der Besteuerung (wie die Erhöhung der Mehrwertsteuer in Märkten wie Amsterdam) sowie ein mögliches Wiederaufleben inflationärer Druckfaktoren infolge von Entwicklungen im Nahen Osten die Rentabilität des Sektors beeinträchtigen könnten.

Für 2026 bleiben die Aussichten positiv, jedoch mit erhöhter Unsicherheit. Die starke Nachfrage, die begrenzte Zahl neuer Entwicklungen und die anhaltende Attraktivität Europas als Reiseziel schaffen stabile Grundlagen, auch wenn geopolitische Entwicklungen und Finanzierungskosten entscheidende Faktoren für die weitere Marktentwicklung sein werden.

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