Griechenland gehört 2025 zu den zehn europäischen Ländern mit den meisten Hoteltransaktionen und verzeichnet ein Volumen von 1,1 Mrd. Euro, während Athen auf der europäischen Landkarte der Städte mit der stärksten Investitionsdynamik „herausragt“. Gleichzeitig zeigt der europäische Hotelmarkt eine hohe Aktivität: Das Gesamtvolumen der Hoteltransaktionen beläuft sich auf 22,6 Mrd. Euro, ein Anstieg von 30 % gegenüber 2024, wie aus dem Hotel Transaction Report Europe 2025 von HVS hervorgeht.
Konkret belegt Griechenland mit Hoteltransaktionen in Höhe von 1,119 Mrd. Euro im Jahr 2025 – ein Plus von 479 Mio. Euro gegenüber 2024 – den fünften Platz in der entsprechenden Rangliste.
Zugleich rangiert das Land auf Platz neun unter den führenden europäischen Ländern bei Transaktionen einzelner
Hotels, wobei 454 Mio. Euro des Gesamtvolumens auf Einzeldeals entfallen.
Darüber hinaus belegt Griechenland den vierten Platz unter den führenden europäischen Ländern bei Portfolio-Transaktionen mit 664 Mio. Euro und verzeichnet damit einen beeindruckenden Anstieg um 518 Mio. Euro gegenüber 2024, was die bedeutende Rolle großer Deals unterstreicht.
Der Bericht hebt den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung durch Azora an Donkey Hotels Greece hervor, der fünf Hotels mit 836 Zimmern umfasst, sowie ein Portfolio von drei Hotels mit 1.076 Zimmern auf Chalkidiki, das von Goldman Sachs an die Sani/Ikos Group übertragen wurde.
Athen auf der europäischen „Landkarte“ großer Transaktionen
Unterdessen steigt Athen in die Liste der Städte auf, die große Investmentdeals anziehen, und erreicht 2025 ein Transaktionsvolumen von 663 Mio. Euro – ein Zuwachs von 354 Mio. Euro innerhalb nur eines Jahres.
Zudem stach die griechische Hauptstadt bei Hotelportfolio-Transaktionen hervor und belegte mit einem Gesamtvolumen von 271 Mio. Euro den zweiten Platz in Europa – hinter London mit 487 Mio. Euro und vor Paris mit 267 Mio. Euro.
Ein Jahr starker Performance für Hoteltransaktionen in Europa 2025
Das Jahr 2025 war ein starkes Jahr für Hoteltransaktionen in Europa: Das Gesamtvolumen stieg um 30 %, was einem absoluten Zuwachs von 5,2 Mrd. Euro entspricht, und erreichte 22,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 2024. Dies ist das höchste Niveau seit dem Höhepunkt im Jahr 2019 und das dritthöchste jemals verzeichnete Ergebnis.
Die fortgesetzte Lockerung der Zinssätze durch die europäischen Zentralbanken, kombiniert mit robusten operativen Fundamentaldaten der Hotels und einem reichlichen Angebot an Investitionskapital, unterstützte eine breite Beschleunigung der Transaktionsaktivität.
Transaktionen einzelner Objekte erreichten mit 15,6 Mrd. Euro ein Allzeithoch – das stärkste Jahr für Investitionen in einzelne Hotelobjekte, das jemals in Europa verzeichnet wurde – während das Portfolio-Volumen insgesamt stabil bei 7 Mrd. Euro blieb.
Auf Länderebene behauptete das Vereinigte Königreich seine Position als aktivster Hotelinvestmentmarkt in Europa und machte 25 % des gesamten europäischen Marktes aus, mit Hoteltransaktionen in Höhe von 5,594 Mrd. Euro. Frankreich rückte mit 3,525 Mrd. Euro auf den zweiten Platz vor und verdrängte Spanien mit 3,188 Mrd. Euro auf den dritten Platz. Deutschland, der viertaktivste Markt, verzeichnete mit 2,5 Mrd. Euro eine der beeindruckendsten Entwicklungen – mehr als doppelt so viel wie 2024 –, was auf Zinssenkungen und die starke Performance des Hotelsektors zurückzuführen ist.
„Die Dynamik des Jahres 2024 setzte sich 2025 fort und verstärkte sich, getragen von der anhaltenden Lockerung der Zinssätze, verbesserten Bedingungen am Fremdkapitalmarkt, der robusten operativen Performance von Hotels in weiten Teilen Europas sowie einem starken Angebot an Investitionskapital“, erklärte Lukas Horch, Associate bei HVS Hodges Ward Elliott und Mitautor des Berichts.

















