Die italienische Zeitung La Repubblica hat einen ausführlichen Artikel über die Gastronomie von Karpathos sowie die engen Beziehungen zwischen Griechenland und Italien veröffentlicht.
Wie die beliebte italienische Zeitung mit Millionen Lesern schreibt, kneten die Frauen auf Karpathos noch immer jeden Tag Makaroúnes von Hand, während sie aus den Fenstern ihrer Häuser oder aus den kleinen Tavernen auf den Hügeln und an der Smaragdküste blicken.
Die Makaroúnes, so erklären die Autoren, ähneln in jeder Hinsicht der traditionellen italienischen Pasta: Sie werden auf die gleiche Weise hergestellt, benötigen die gleiche Kochzeit und erfordern die gleiche bescheidene, aber geschickte Technik. In Form und Textur ähneln sie italienischen Cavatelli. Der Unterschied besteht darin, dass sie im Dorf mit lokalen Aromen verfeinert werden: Gehackte Zwiebeln werden in reichlich Öl gebraten und es wird eine großzügige Prise Myzithra hinzugefügt. Myzithra ist ein reifer Käse aus Schafs- oder Ziegenmilch, der geschmacklich an unsere eigene gesalzene Ricotta erinnert.
„Cavatelli oder Makaroúnes, wer hat wen inspiriert, was spielt das für eine Rolle?“, sagen die 45-jährige Marina Kanaki und die 76-jährige Sophia Hadjidaki Fourtouna der Zeitung. Beide sind eifrig am Kneten, während draußen, ein paar Dutzend Meter weiter, Touristen an einfachen Tischen mit Papiertischdecken sitzen. Im Hintergrund sind Olivenhaine zu sehen.
„Für maximal 20 Euro kann man sich auf eine großzügige Reise durch die gastronomische Tradition der Insel begeben“, heißt es in dem Artikel.
Ihr Name, „Makaroúnes“, klingt kurios und erinnert an eine gewisse Vertrautheit, die auf eine sprachliche Verwandtschaft zwischen Italien und Griechenland hindeutet. Sie sind nicht weit von den Nudeln entfernt, die Alberto Sordi in dem berühmten Film „Ein Amerikaner in Rom“ aus dem Jahr 1954 rief, als ein überquellender Teller Nudeln, der gierig verzehrt wurde, zu einem Symbol der Heimat, der Identität und des Stolzes wurde.
Im Rahmen des Artikels zeigen sich die italienischen Redakteure beeindruckt von der Gastfreundschaft der Einheimischen, der Spontaneität des Ortes und der Authentizität der Insel, die „großzügige Reisen in Geschmack, Natur und Geschichte“ ermöglicht.
Die Förderung von Karpathos durch internationale Medien wie La Repubblica zusammen mit den Initiativen der Gemeinde bestätigt das Potenzial der Insel als authentisches Reiseziel für Kultur, Gastronomie und nachhaltigen Tourismus.



















