Während das Gesamtbild für den Tourismussektor auf nationaler Ebene positiv ist, verzeichnete der Tourismusumsatz auf Santorin im zweiten Quartal 2025 einen deutlichen Rückgang, wie aus den von der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichten Daten hervorgeht.
Konkret belief sich der Umsatz im Beherbergungssektor im gesamten Land auf 2,98 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 2,6 % gegenüber dem entsprechenden Quartal des Jahres 2024. Gleichzeitig verzeichnete der Gastronomiesektor einen Rückgang von 2,6 % auf 2,73 Milliarden Euro.
Unter den Unternehmen des Beherbergungssektors der regionalen Einheiten, die im Jahr 2024 mehr als 1,0 % zum Gesamtumsatz beitrugen, wurde der größte Umsatzanstieg im zweiten Quartal 2025 im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 in der regionalen Einheit Korfu mit 10,7 % verzeichnet. Der geringste Anstieg mit 2,7 % wurde in der Regionalgruppe Chania beobachtet, während der größte Rückgang mit 22,1 % in der Regionalgruppe Thira zu verzeichnen war.
Unternehmen im Bereich der Gastronomiedienstleistungen, die einen Beitrag zum Gesamtumsatz des Jahres 2024 von mehr als 1,0 % leisten (siehe Tabelle 3), verzeichneten im zweiten Quartal 2025 im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 den stärksten Umsatzrückgang in der regionalen Einheit Thira (21,0 %). Der geringste Rückgang (0,2 %) war in den regionalen Einheiten Euböa und Kos zu verzeichnen, während der größte Anstieg mit 7,3 % in der regionalen Einheit Zakynthos zu beobachten war.
Das Bild unterscheidet sich auf regionaler Ebene erheblich. Auf Santorin (Regionalbezirk Thira) verzeichneten die Beherbergungsbetriebe einen Umsatzrückgang von 22,1 %, wobei sich die Einnahmen von 145,18 Millionen Euro im Vorjahr auf 113,14 Millionen Euro verringerten. Im Gastgewerbe war der Rückgang mit 21 % noch größer und damit der stärkste im gesamten Land.



Vor dem Hintergrund der oben genannten Entwicklungen lohnt es sich, auch die Leistungen großer Reiseziele hervorzuheben:
Kos verzeichnete einen Anstieg von 7,9 % (128 Mio. Euro), Rhodos einen Anstieg von 8,8 % (369,379 Mio. Euro) und Heraklion ebenfalls einen Anstieg von 7,9 % (272,594 Mio. Euro). Thessaloniki verzeichnete im selben Zeitraum einen Zuwachs von 7,5 % (171 Mio. Euro), während Attika einen Rückgang von 1,9 % (790,970 Mio. Euro) erlitt.
Korfu verzeichnete einen Anstieg von 10,7 % bei den Unterkünften, während Chania eine leichte Zunahme von +2,7 % aufwies. Samos registrierte einen Zuwachs von +3,5 %. Mykonos zeigte hingegen einen geringen Rückgang von –1,2 %, während Skiathos bei –0,8 % lag.
Im Gastronomiesektor zeigt sich ebenfalls ein gemischtes Bild. Zakynthos verzeichnete ein positives Ergebnis mit +7,3 %, während kleine Verluste auf Euböa und Kos zu verzeichnen waren (–0,2 %). Lefkada registrierte einen Rückgang von –1,5 %, während in Heraklion die Abnahme –3,1 % erreichte. Chalkidiki hingegen verzeichnete einen Anstieg von +4,2 % und zeigte damit Widerstandsfähigkeit in der Nachfrage.
Insgesamt zeigen die Daten der ELSTAT ein uneinheitliches Bild des griechischen Tourismus: positive Entwicklungen in mehreren Reisezielen mit Umsatzsteigerungen, aber auch ein deutlicher Rückgang für Santorin, sowohl bei den Unterkünften als auch in der Gastronomie. Besonders das zweite Quartal 2025 erweist sich für die Insel als das schwierigste der letzten Zeit.


















