Die Verbindungen zwischen Tourismus und Mode werden gestärkt durch die Zusammenarbeit der UN Tourismusorganisation mit der Università della Svizzera italiana (USI). Ziel ist es, inspirierende Beispiele aufzuzeigen, wie Mode den Kulturtourismus fördern, den lokalen Handel stärken und Innovation in Reisezielen weltweit anregen kann.
Im Anschluss an den gemeinsamen Bericht „Mode und Kulturtourismus – Kreative, Unternehmen und Destinationen verbinden“ veranstalteten USI und UN Tourism einen hybriden Workshop, um die Verbindungen zwischen der Modebranche und dem Tourismus zu stärken.
Die im Lugano präsentierten Informationen richteten sich an Politikverantwortliche und Forschende sowie an Fachleute aus Produktentwicklung, Marketing und Kommunikation, die in nationalen Tourismusbehörden, Destinationsmanagementorganisationen und Modeunternehmen tätig sind.
3,1 % des globalen BIP in Kultur- und Kreativindustrien
Kreativindustrien werden zunehmend als Schlüsselakteure für die Tourismusentwicklung anerkannt. Kulturelle und kreative Industrien tragen heute 3,1 % zum globalen BIP und 6,2 % zur weltweiten Beschäftigung bei, was sie zu einer starken Kraft für die Tourismusentwicklung macht.
Von Musik und Film bis hin zu Design und Mode bieten diese Industrien große Chancen für den Kulturtourismus weltweit.
Auf der Veranstaltung wurden Best Practices vom Tourismusrat der Toskana (Italien), dem Tourismusrat von Ljubljana (Slowenien) und dem Lifestyle Technology Skills Center in Lugano (Schweiz) vorgestellt.
Erfolgreiche Beispiele für die Integration von Mode in Kulturtourismusangebote aus Indonesien, Libanon, Mexiko, Nigeria, Peru, Südkorea, Saudi-Arabien, Spanien und Tansania trugen zudem zum Austausch vielfältiger und innovativer Ansätze bei.


















