Freitag, Juni 5, 2026
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USA: Kaution von bis zu 15.000 $ für Visa künftig für 30+ Länder verpflichtend

Mehr als 30 neue Länder wurden in die Liste der Nationen aufgenommen, deren Bürger verpflichtet sein könnten, Kautionen von bis zu 15.000 US-Dollar zu hinterlegen, um ein Visum für die Einreise in die Vereinigten Staaten zu beantragen. Dies folgt einer Initiative der Trump-Regierung, wie internationale Medien berichten. Auf der Liste darf Venezuela nicht fehlen, insbesondere nach den jüngsten Entwicklungen.

Weniger als eine Woche nach der Aufnahme von sieben Ländern in die Liste der visapflichtigen Staaten, wodurch sich die Zahl auf 13 erhöhte, fügte das Außenministerium am Montag weitere Länder hinzu. Die Visapflicht für die zuletzt hinzugefügten Länder tritt am 21. Januar in Kraft, wie eine Mitteilung auf der Website travel.state.gov erklärt.

Die Liste umfasst vor allem Länder aus Afrika, Lateinamerika und Südasien. Auch Venezuela wurde aufgenommen, dessen gestürzter Präsident Nicolás Maduro am vergangenen Wochenende von US-Streitkräften festgenommen und nach New York gebracht wurde.


Die US-Regierung erklärte, dass die Kautionen dazu dienen sollen, zu verhindern, dass Besucher ihre Visa, die für touristische oder geschäftliche Zwecke bestimmt sind, überschreiten.

Trump verfolgte eine harte Einwanderungspolitik, die aggressive Abschiebungen, die Rücknahme von Visa und Green Cards sowie die Überprüfung von Social-Media-Beiträgen und früheren Reden von Migranten umfasst, wie bereits zuvor von money-tourism.gr berichtet.

„Jeder Bürger oder Staatsangehörige, der mit einem Reisepass aus einem dieser Länder reist und ansonsten für ein B1/B2-Visum berechtigt ist, muss eine Kaution von 5.000, 10.000 oder 15.000 US-Dollar hinterlegen“, heißt es auf der Website des State Departments. Der Betrag wird demnach zum Zeitpunkt des Visuminterviews festgelegt.

Die Antragsteller müssen den Bedingungen der Kaution über die Online-Zahlungsplattform des US-Finanzministeriums, Pay.gov, zustimmen, so das State Department weiter. Ein Pilotprogramm des State Departments war im August mit einer ersten Liste von Ländern gestartet worden.

Die Liste der Länder:

  • Algerien
  • Angola
  • Antigua und Barbuda
  • Bangladesch
  • Benin
  • Bhutan
  • Botswana
  • Burundi
  • Kap Verde
  • Zentralafrikanische Republik
  • Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste)
  • Kuba
  • Dschibuti
  • Dominica
  • Fidschi
  • Gabun
  • Gambia
  • Guinea
  • Guinea-Bissau
  • Kirgisistan
  • Malawi
  • Mauretanien
  • Namibia
  • Nepal
  • Nigeria
  • Senegal
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Togo
  • Tonga
  • Turkmenistan
  • Tuvalu
  • Uganda
  • Vanuatu
  • Venezuela
  • Sambia
  • Simbabwe

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