Montag, Juni 8, 2026
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EXKLUSIV: Griechenland deutlich teurer, und doch bleiben die Deutschen treu | Der Bericht des EOT-Büros Deutschland zu den Entwicklungen im Tourismus | Positiv für 2026 | TABELLEN | MARKTANTEILE

  • Griechenland der teuerste europäische Reisepunkt für Deutsche 2025
  • Neuer Rekord bei den Reisekosten: 1.636 € durchschnittliche Ausgaben der Deutschen
  • Ausland übertrifft Inland: Europa 1.596 €, Inland 1.170 €
  • Nur Fernreisen kosteten mehr als Griechenland (2.673 €)
  • Bedeutende Unterschiede nach Reiseziel: Türkei & Kroatien bleiben günstigere Optionen

Wie jedes Jahr veröffentlicht auch in diesem Jahr exklusiv Money-tourism.gr den jährlichen Bericht des EOT-Büros Deutschland über den Tourismusmarkt anlässlich der ITB Berlin 2026 und bietet Destinationen und Mit-Ausstellern ein vollständiges Werkzeug zum Verständnis der Nachfrage und zur strategischen Planung.

2025 bestätigt die vollständige Rückkehr des deutschen Marktes zur Normalität: Reisen bleiben die zweitwichtigste Ausgabenkategorie der Haushalte, der Umsatz der Reiseveranstalter steigt um 11 % und internationale Reisen von Deutschen nehmen um 5 % zu und übertreffen die Vorkrisenwerte. In diesem Umfeld etabliert sich Griechenland stabil als drittwichtigstes Reiseziel, nur hinter Spanien und der Türkei, wobei Kreta als drittbeliebtestes Reiseziel weltweit für deutsche Reisende hervorsticht.

Daten der Bank von Griechenland bestätigen die Bedeutung des Marktes: 2025 stiegen die Einnahmen aus Deutschland auf 3,784 Mrd. € (+2,2 %), während das Reiseaufkommen um 10,2 % auf 5,95 Mio. Reisende wuchs. Griechenland gehört zur Kategorie „teure“ Destinationen (147 € Tagesausgaben, eine der höchsten weltweit), belegt aber gleichzeitig den 6. Platz weltweit bei den Pro-Kopf-Ausgaben deutscher Touristen (1.701 € pro Griechenlandreise) mit sehr hoher durchschnittlicher Aufenthaltsdauer (13,7 Tage).


Der moderne deutsche Reisende reist häufiger als je zuvor in den letzten 20 Jahren, bucht früher (durchschnittlich 62 Tage im Voraus), ist selektiver, verlangt Sicherheit, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, nachhaltige Praktiken und authentischere Erlebnisse (Kultur, Wandern, lokale Gastronomie). Für 2026 sind die Prognosen besonders positiv: Es wird ein Anstieg der Besucherzahlen nach Griechenland um 18 % und der Umsätze um 21 % erwartet, mit starkem Trend zu Fernreisen und Reisen außerhalb der Spitzenzeiten.

Neuer Ausgabenrekord 2025

Die Deutschen geben für ihren Urlaub mehr aus als je zuvor:

  • 2024: 1.544 €
  • 2025: 1.636 € (historisches Hoch)

Die Steigerung beträgt rund +92 € pro Person innerhalb eines Jahres.

Griechenland, die teuerste europäische Reisedestination

Für Auslandsreisen variieren die Ausgaben stark nach Land.

Griechenland ist bei weitem die teuerste Wahl im Mittelmeer:

  • Griechenland: 1.872 € (teuerste Destination in Europa)
  • Türkei: 1.766 €
  • Spanien: 1.760 €
  • Frankreich: 1.732 €
  • Skandinavien: 1.677 €
  • Italien: 1.672 €

Nur Fernreisen übertreffen Griechenland mit 2.673 €.

Deutsche, die innerhalb Deutschlands Urlaub machen, geben deutlich weniger aus:

  • Inland: 1.170 €
  • Europa (Durchschnitt): 1.596 €

Griechenland liegt damit +276 € über dem europäischen Durchschnitt.

Die Tabelle bestätigt drei zentrale Schlussfolgerungen:

  1. Griechenland ist für Deutsche Premium und teuer, bleibt aber weiterhin beliebt.
  2. Die Preise steigen stark in ganz Europa, Griechenland bleibt jedoch an der Spitze der Kosten.
  3. Deutsche Reisende steigen insgesamt in der Ausgabekategorie, nicht nur für Griechenland.

Gleichzeitig betont der Bericht den starken Preisdruck durch die Türkei und das Aufkommen neuer „Low-Budget“-Konkurrenten wie Albanien sowie die Notwendigkeit Griechenlands, in Saisonausweitung, innovative Produkte (Glamping, Workation, Erlebnistourismus) und gezieltes Preis- und Marketingmanagement zu investieren, um seinen Anteil am strategisch wichtigen deutschen Markt zu halten und auszubauen.

Bericht des EOT Deutschland

Der – äußerst informative – Bericht des EOT-Büros Deutschland lautet wie folgt:

„Der deutsche Tourismusmarkt: Rückblick, Daten und Perspektiven“

  1. Rückblick 2025: Rückkehr zur Normalität

Der deutsche Tourismusmarkt bestätigte 2025 seine vollständige Erholung. Trotz Herausforderungen der deutschen Wirtschaft bleibt Reisen die zweitwichtigste Ausgabenkategorie der Haushalte (wichtigste Ausgabenkategorie sind Lebensmittel).

Die Leiterin des EOT-Büros Deutschland, N. Lekanidi

Außenmarkt-Erholung: Reisen außerhalb Deutschlands verzeichneten starke Zuwächse, Pauschalreisen gewinnen erneut an Boden, da sie dem Verbraucher „Ausgabensicherheit“ bieten.

Strategische Position Griechenlands: Das Land profitierte von seinem Ruf als sichere und qualitative Destination und verzeichnete historische Ankunftsrekorde.

Laut Bank von Griechenland:

Die Einnahmen aus Deutschland stiegen 2025 um 2,2 % auf 3.784 Mio. €, das Reiseaufkommen aus Deutschland wuchs um 10,2 % auf 5.951,4 Tsd. Reisende.

  1. Tourismusmarkt-Daten 2025

Der Markt zeichnet sich durch die Hinwendung zu „Sonne & Meer“ im Mittelmeer aus, ebenso wie durch Wachstum bei Kreuzfahrten und Fernreisen.

Umsatz der Reiseveranstalter: Steigerung um 11 % im Vergleich zum Vorjahr.

Reisende: Insgesamt stieg die Zahl der Deutschen, die ins Ausland reisten, um 5 % und übertraf die Vorkrisenwerte.

Top-Destinationen: Griechenland bleibt stabil auf Platz 3 nach Spanien und Türkei.

  1. Marktanteil Griechenlands vs. Wettbewerb

Griechenland kämpft hart um Marktanteile im Mittelmeer:

Kreta: 3. beliebtestes Ziel weltweit für Deutsche, gefolgt von Mallorca (Spanien) und Antalya (Türkei).

Direkter Wettbewerb: Türkei setzt auf aggressive Preispolitik (All-Inclusive), Spanien bleibt dominierend.

Neue Akteure: Albanien wird als ernsthafter Low-Budget-Konkurrent wahrgenommen.

  1. Profil des deutschen Touristen: Anforderungen an Griechenland

Der moderne deutsche Reisende ist informiert und anspruchsvoll:

  • Frühbuchungen: 36 % buchen früh (durchschnittlich 62 Tage im Voraus)
  • Motive: Sicherheit, Servicequalität und Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Hauptfaktoren
  • Aktivitäten: Neben Strandentspannung steigt der Trend zu Kultur, Wandern und lokaler Gastronomie
  1. Statistik 2025: Dauer und Ausgaben

Die Zahlen zeigen, dass die Deutschen mehr ausgeben, aber auch das entsprechende Servicelevel erwarten:

Reiseausgaben: Die durchschnittlichen Ausgaben pro Person während ihres Urlaubs in Griechenland betrugen 1.701 €, womit unser Land weltweit den 6. Platz in Bezug auf die Pro-Kopf-Ausgaben einnimmt.

Urlaubsdauer: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Griechenland bleibt hoch bei 13,7 Tagen.

Gesamtkosten: Die durchschnittlichen Ausgaben eines deutschen Touristen für den gesamten Urlaub (Flüge, Unterkunft, Verpflegung) erreichten ein Rekordniveau von 1.544 € pro Reise.

Der Betrag von 1.544 € stellt den allgemeinen Durchschnitt (Rekord) der Ausgaben eines Deutschen für jede beliebige Reise dar, einschließlich Inlandsreisen innerhalb Deutschlands oder günstigeren, nahegelegenen Reisezielen.

Der Betrag von 1.701 € bezieht sich ausschließlich auf Ausgaben für Urlaubsreisen nach Griechenland. Griechenland als Reiseziel liegt in der weltweiten Ausgabenrangliste für Deutsche auf Platz 6, was bedeutet, dass Reisende in unserem Land signifikant mehr ausgeben (etwa 157 € mehr) als der „durchschnittliche“ deutsche Tourist, der anderswo reist.

  1. Trends 2026 und Zukunft

Die Prognosen für 2026 sind optimistisch:

Nachfrageanstieg: Experten (Travel Data & Analytics) erwarten für das laufende Jahr eine Steigerung der Besucherzahlen um 18 % und der Umsätze um 21 %.

Nachhaltigkeit: Deutsche zeigen ein wachsendes Interesse an Reisezielen mit ökologischem Profil und nachhaltigen Praktiken.

Digitale Nomaden: Griechenland wird zunehmend als Workation-Destination gefördert, wodurch die touristische Saison über die Sommermonate hinaus verlängert wird.

Reisetrends 2026 laut der Stiftung für Zukunftsfragen (Forschungsinstitut / Think Tank mit Sitz in Hamburg)
  • Höchste Reisehäufigkeit der letzten 20 Jahre: Die Deutschen reisen häufiger als jemals in den letzten zwei Jahrzehnten.Im Jahr 2025 unternahmen fast zwei Drittel der deutschen Bürger (64 %) mindestens eine Reise von fünf Tagen oder länger. Ein höherer Wert wurde nur 2006 verzeichnet. Gleichzeitig steigt die Zahl der Mehrfachreisen weiter: Fast jeder zweite Bürger (44 %) packt seine Koffer und reist mehrmals im Jahr. Vor zehn Jahren traf dies nur auf 15 % der Deutschen zu.
  • Zwei oder mehr Reisen: Rund die Hälfte der deutschen Bürger unternahm zwei oder mehr Reisen.Die Reisehäufigkeit stieg mit dem Einkommen: Fast viermal so viele Bürger mit hohem Einkommen (63 %) reisten mehrfach im Jahr, verglichen mit denen mit niedrigerem Einkommen (17 %).
  • Stabile Reisedauer: Die durchschnittliche Reisedauer liegt weiterhin bei fast 13 Tagen.

  • Fernreisen vs. Inland: Reisen zu fernen Zielen dauern doppelt so lange wie Ferien innerhalb Deutschlands.

Die durchschnittliche Urlaubsdauer 2025 blieb auf dem Niveau des Vorjahres, also bei fast 13 Tagen. Betrachtet man die Entwicklung über mehr als zwei Jahrzehnte, zeigt sich eine hohe Stabilität der Reisedauer. Abweichungen traten nur im ersten Jahr der Corona-Pandemie auf, bedingt durch die außergewöhnlichen Umstände. Abgesehen von dieser Sonderlage erwies sich die Reisedauer im Laufe der Jahre als besonders stabil.

Signifikante Unterschiede ergeben sich je nach gewähltem Reiseziel: Aufenthalte innerhalb Deutschlands liegen deutlich unter dem Durchschnitt, während Fernreisen deutlich längere Urlaubszeiträume begleiten. Innerhalb Europas bewegen sich die Reisedauern überwiegend auf ähnlichem Niveau – mit zwei Ausnahmen: Die Türkei liegt fast vier Tage über dem Durchschnitt.

Die Gründe für die längere Aufenthaltsdauer in der Türkei liegen im niedrigen Tagespreis sowie in der relativ langen Reisedauer (An- und Abreise zum Zielort).

Hinweis: Während das niedrige Preisniveau in der Türkei als Anreiz für längere Aufenthalte gilt, bleibt die Aufenthaltsdauer in Griechenland (einem der teuersten Ziele mit 147 € pro Tag) ebenfalls sehr hoch (13,7 Tage). Dies zeigt, dass die Aufenthaltsdauer nicht nur mit niedrigen Kosten zusammenhängt, sondern auch von anderen Faktoren beeinflusst wird.

In Österreich ist die Urlaubsdauer kürzer, hauptsächlich weil das Land für viele Reisende ein klassisches Nahziel für Kurztrips ist – mit minimalem organisatorischem Aufwand, kultureller Nähe und hoher Infrastrukturzuverlässigkeit. Darüber hinaus spielt die funktionale Nutzung des Reiseziels eine Rolle: Österreich wird häufig gezielt für bestimmte Aktivitäten gewählt (z. B. Wandern, Wellness, Skifahren) und nicht für längere Erholungsurlaube oder für die Suche nach neuen Erfahrungen.

  • Rekord bei Reisekosten: Die Ausgaben für Urlaub erreichen neue Rekordwerte.

  • Kosten nach Land: Griechenland und Spanien sind deutlich teurer im Vergleich zu Kroatien.

Die durchschnittlichen Urlaubskosten 2025 lagen bei 636 € pro Person, fast 100 € mehr als im Vorjahr. Vor zehn Jahren gaben Reisende für ihren Haupturlaub rund 500 € weniger aus (2015: 1.109 €).

Ein neues historisches Hoch wurde auch beim Tagespreis erreicht, der 130 € pro Person betrug. Die Preise variierten jedoch stark je nach Reiseziel. Konkret waren Griechenland (147 €) und Spanien (143 €) die teuersten Ziele – sogar teurer als Fernreisen (Fernreisen). In beiden Ländern stiegen die Preise deutlich im Jahresvergleich, was teilweise durch die gestiegenen Flugkosten erklärt werden kann. Deutlich günstiger waren hingegen die Türkei und Kroatien, die im Vergleich zum Vorjahr sogar noch preiswerter wurden.

Reiseziel Kosten pro Tag/Person Trend
Griechenland 147€ Steigend (teuerstes Reiseziel)
Spanien 143€ Steigend
Durchschnitt 130€ Neues Rekordniveau
Türkei/Kroatien Niedriger Fallend

  • Urlaub im Inland: Mehr als jeder Dritte verbringt seinen Urlaub innerhalb Deutschlands.

Im Jahr 2025 blieb Deutschland das beliebteste Ziel für deutsche Staatsbürger und erzielte 35 % aller Reisen. Die touristischen Regionen in Bayern festigten leicht ihre Spitzenposition und lagen nun deutlich vor den Zielen im Norden. Im Gegensatz dazu verlor Baden-Württemberg, das 2024 „Saison-Sieger“ war, erheblich an Beliebtheit. Gleichzeitig zeigte sich eine Tendenz zur Diversifizierung, da viele Ziele in den übrigen elf Bundesländern Zuwächse verzeichneten.

  • Aufstieg für Italien und Frankreich: Diese beiden Länder gewinnen an Präferenz bei den Reisenden.
  • Spanien behielt seine Position als Top-Ziel für den Haupturlaub der Deutschen mit über 9 % Anteil. Italien festigt den zweiten Platz und gewinnt Marktanteile, ebenso wie Frankreich.
  • Diese Zunahme ist nicht nur auf die einfache Erreichbarkeit (z. B. mit dem Auto) zurückzuführen, sondern vor allem auf die Wiederbelebung von „Dolce Vita“ und „Savoir–vivre“. In einer komplexen Welt suchen Reisende nach Authentizität, kulinarischen Genüssen und Entschleunigung („Entschleunigung“), Aspekte, die Italien und Frankreich über das klassische „Sonne & Meer“-Modell hinaus verkörpern.
  • Beliebtheit Nordamerikas: Die Region ist in diesem Jahr beliebter als im Vorjahr.

Reisen außerhalb Europas zeigten einen Aufwärtstrend und machten 17 % des Gesamtvolumens aus (im Vergleich zu 11 % im Jahr 2015).

  • Nordafrika: Länder wie Marokko, Tunesien und Ägypten zogen viele Deutsche an, dank des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und geringerer Sicherheitsbedenken.
  • Nordamerika: Verzeichnete trotz intensiver Berichterstattung über die USA einen Anstieg. Regierungswechsel und politische Diskussionen hatten keinen negativen Einfluss auf die Touristen. Die Anziehungskraft des „American Way of Life“ und ikonischer Landschaften bleibt stärker als politische Themen.
  • Abreisebereit: Mehr als zwei Drittel der Bürger sind bereits „mit Koffer in der Hand“ unterwegs.
  • Planfinalisierung: Die Reisepläne für 2026 sind größtenteils bereits festgelegt.

Die Reiselust für 2026 zeigt sich widerstandsfähig gegenüber externen Krisen (Wirtschaft, Geopolitik).

  • Pläne: Zwei Drittel der Deutschen planen bereits sicher mindestens eine Reise in diesem Jahr.
  • Trends: Jeder Fünfte plant, außerhalb Europas zu reisen (Rekordwert).
  • Ziele: Deutschland wird voraussichtlich leicht weniger Inlandsgäste empfangen, während die Mittelmeerziele auf eine große Welle deutscher Touristen vorbereitet sind.

Datenanalyse für Griechenland durch Tour Operators (TOs) – Februar 2026

    1. Allgemeine Markt- & Buchungsübersicht

      Die aktuelle Tourismussaison ist durch eine heterogene Dynamik geprägt. Trotz eines Rückgangs (bis zu -8 %) in bestimmten Marktsegmenten zu Jahresbeginn existiert ein starker Kern von TOs, der eine Steigerung der Vorbuchungen um 5–10 % meldet.

      Fazit: Der Markt ist schwer prognostizierbar, da die Konsumenten selektiver agieren. Die Verfügbarkeit von Flugkapazitäten und Betten ist daher entscheidend für die Zielerreichung (360.000+ Besucher).

    2. Geografische Zielanalyse

      Es zeigt sich eine deutliche Differenzierung in der Performance griechischer Destinationen:• Top-Performer: Chania und Thessaloniki zeigen die stärkste Dynamik, trotz des insgesamt stagnierenden Umfelds.

      Rückständige Destinationen: Deutliche Rückgänge werden auf Skiathos, Samos und Kalamata beobachtet. Besonders in Kalamata liegt das Problem in der Flugverbindung nach Norddeutschland (Hamburg).

      Wettbewerb: Der Druck betrifft nicht nur Griechenland, da auch Türkei und Ägypten ähnliche Herausforderungen haben, was auf eine allgemeine wirtschaftliche Zurückhaltung der Deutschen hinweist.

    3. Strategische Trends & ChancenZur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit zeichnen sich drei zentrale Achsen ab:
  • Saisonverlängerung: Die Nachfrage für Nebensaisonperioden (Ostern, Pfingsten) steigt, was Chancen zur Entlastung des Sommers bietet.
  • Alternative Produkte: Der Anstieg von Glamping (insbesondere auf Kreta und Kos) zeigt eine Verschiebung hin zu stärker „erlebnisorientierten“ und qualitativ hochwertigeren Unterkunftsformen.
  • Preispolitik: Preisreduzierungen und verstärktes Marketing sind notwendig, um traditionelle Destinationen wiederzubeleben, die mittlerweile als „gesättigt“ gelten.

Prognosen für die Zukunft

Die Reiselust bleibt hoch, verschiebt sich jedoch:

  • Wachsende Nachfrage nach Fernreisen: Jeder Fünfte plant eine Reise außerhalb Europas.
  • Notwendigkeit für Innovation: Wie die Stiftung für Zukunftsfragen betont, laufen Destinationen, die sich „ausruhen“, Gefahr, von innovativeren und authentischeren Angeboten ersetzt zu werden (Modell „Dolce Vita“ Italien/Frankreich).

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