Das Ministerium für Schifffahrt und das Generalsekretariat für Ägäis und Inselpolitik haben Projekte zur Sicherstellung der Wasserversorgung und zur Entsalzung umgesetzt, mit Schwerpunkt auf den entlegensten und kleinsten Inseln.
Das Programm umfasst 103 Maßnahmen in 61 Inselgemeinden (OTA) und DEYA, die mit 9.073.448 Euro aus dem öffentlichen Investitionsprogramm im Rahmen des Sonderaktionsplans zur Wasserknappheit für das Jahr 2025 finanziert werden.
In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Energie sowie dem Generalsekretariat für Umwelt und Wasser wurde darüber hinaus eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro für Projekte in Gebieten mit unmittelbarem Bedarf bewilligt.
Von besonderer Bedeutung ist die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für kleine Entsalzungsanlagen mittels Fast-Track-Verfahren. Bereits wurden 35 neue Anlagen auf mehr als 27 Inseln genehmigt, wodurch sich die Wasserversorgungssysteme dieser Inseln erheblich verbessert haben.
Gleichzeitig leistet das Generalsekretariat für die Ägäis und die Inselpolitik kleinen Inselgemeinden technische Unterstützung und übernimmt die Ausschreibungsverfahren, um Verzögerungen zu vermeiden. Es fungiert für Megisti, Lipsi, Kimolos, die Diapontia-Inseln, Gavdos, Agios Efstratios und die Heilige Monasterie Panormitis auf Symi als Vergabebehörde und hat die Einstellung von technischen Beratern in mehr als 15 Gemeinden finanziert, um wichtige Wasserversorgungsprojekte abzuschließen.
Zudem wird eine Zusammenarbeit mit den Ministerien für Umwelt und Energie, Inneres sowie Wirtschaft und Finanzen angestrebt, um Mustervorlagen für Spezifikationen zu erstellen, eine einheitliche Kostenkalkulation für Entsalzungsprojekte einzuführen und benachteiligte Begünstigte zu unterstützen.
Im Rahmen des Nationalen Wasserplans und unter der Koordination des stellvertretenden Regierungspräsidenten Kostis Hatzidakis bringt das Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik schließlich sein Fachwissen und seine Erfahrung ein, damit die Insellage ein fester Bestandteil der Politikgestaltung im Bereich der Wasserressourcenverwaltung wird.
Seit 2019 hat das Ministerium gemeinsam mit dem Generalsekretariat für Ägäis- und Inselpolitik mehr als 400 Projekte auf 78 Inseln mit einem Gesamtbudget von über 60 Millionen Euro finanziert, wobei der Schwerpunkt auf den kleineren und abgelegenen Gebieten lag.
Der Minister für Schifffahrt und Inselpolitik, Vassilis Kikilias, erklärte dazu: „Mit Schnelligkeit, Kooperationen und gezielten Maßnahmen setzt das Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik einen umfassenden Plan um, der auf eine ausreichende Wasserversorgung und Wasserqualität auf unseren Inseln abzielt. Mit den 103 Maßnahmen, die in diesem Jahr in 61 Gemeinden durchgeführt werden, und der Bereitstellung von 9.073.448 Euro verbessern wir die Wasserversorgungsbedingungen, steigern die Lebensqualität der Einwohner und unterstützen die Insellage, die einen Wettbewerbsvorteil für unser Land darstellt.“
Der stellvertretende Minister für Schifffahrt und Inselpolitik, Stefanos Gikas, sagte: „Durch regelmäßige Besuche auf unseren Inseln und engen Kontakt zu Abgeordneten, lokalen Behörden, Inselkammern, Einrichtungen und Gemeinschaften erfassen wir die Probleme und versuchen, verlässliche Lösungen zu finden – wie jetzt beim Thema Wasserknappheit. Die Dienststellen unseres Generalsekretariats haben die Bedürfnisse der Inseln – sowohl kleinerer als auch größerer – erfasst. Mit mehr als 100 Maßnahmen in diesem Jahr helfen wir unseren Inselbewohnern konkret. Im Übrigen ist der Schutz und die weitere Förderung der ‚Inselidentität‘ eine zentrale politische Entscheidung unserer Regierung.“



















