Im Jahr 2025 ist die Zahl der Besucher von Museen und archäologischen Stätten zurückgegangen, wie die Daten für den Zeitraum Januar bis November zeigen, während gleichzeitig ein deutlicher Anstieg der Einnahmen verzeichnet wurde.
Die Gesamtzahl der Besucher belief sich auf 19.411.047, gegenüber 20.045.649 im entsprechenden Zeitraum 2024, was einem Rückgang von -3,2 % entspricht. Diese Entwicklung ist vor allem auf die archäologischen Stätten zurückzuführen, deren Besucherzahl 12.994.961 betrug und damit einen Rückgang von -4,8 % aufweist, während in den Museen ein leichter Anstieg von +0,4 % auf 6.416.143 Besucher zu verzeichnen war.
Bei den Museen verzeichnet das Akropolismuseum stabile Besucherzahlen mit 1.914.475 Besuchern, während das Nationalarchäologische Museum einen Anstieg von +3,0 % aufweist. Die Antike Olympia zeigt ein Plus von +4,8 %, die Delphi-Stätte +4,3 %. Rückgänge gab es hingegen beim Großmeisterpalast in Rhodos (-16,1 %) und beim Weißen Turm in Thessaloniki (-4,4 %).
Unter den archäologischen Stätten weist die Akropolis von Athen eine Zunahme von +1,3 % auf, während bedeutende Ziele wie Mykene (-8,4 %), Sounion (-9,4 %), Lindos (-15,3 %), die Königsgräber von Vergina (-22,6 %) und Delphi (-27,1 %) Rückgänge verzeichnen. Ein leichter Anstieg ist bei der antiken Korinth-Stätte (+0,7 %) zu beobachten.
Die Zahl der zahlenden Besucher lag bei 13.382.243, gegenüber 14.488.007 im Jahr 2024, was einem Rückgang von -7,6 % entspricht. In den Museen betrug der Rückgang -4,5 %, bei den archäologischen Stätten -9,0 %.

Demgegenüber stieg die Zahl der Besucher mit kostenlosem Eintritt auf 6.028.861 und verzeichnete damit eine Zunahme von +8,5 % gegenüber 2024. In den Museen lag der Anstieg bei +10,7 %, in den archäologischen Stätten bei +7,2 %.
Die Einnahmen legten deutlich zu. Die Gesamterlöse beliefen sich auf 238.095.567 Euro, gegenüber 168.179.218 Euro im Jahr 2024, was einem Anstieg von +41,6 % entspricht.
In den Museen betrugen die Einnahmen 57.634.103 Euro (+36,1 %), in den archäologischen Stätten 180.461.603 Euro (+43,4 %).



















