Athen schlägt ein neues Kapitel bei einem seiner bedeutendsten historischen Wahrzeichen auf. Am 23. April 2026 öffnete das Conrad Athens The Ilisian seine Tore und markierte nicht nur die Wiedereröffnung eines Hotels, sondern den Übergang einer Legende in die moderne Ära des Luxus. Und dies auf besonders symbolische Weise: exakt 63 Jahre nach der ersten Ankunft eines Gastes im Hilton Athen am 23. April 1963. GELD & TOURISMUS und money-tourism.gr betraten das neue Schmuckstück Athens und „vermitteln“ mit ihrer Linse das neue ikonische Hotel.
2026: Das Conrad Athens The Ilisian und die neue Ära
Heute präsentiert sich dasselbe Gebäude als Conrad Athens The Ilisian – das erste Conrad in Griechenland, eingebunden in das globale Luxury-Portfolio von Hilton.

Das neue Projekt:
- Verfügt über 278 Zimmer und Suiten mit Blick auf die Akropolis
- Integriert Conrad- und Waldorf Astoria Residences
- Entwickelt ein multidimensionales Ökosystem aus Hospitality, Gastronomie und Wellness
- Belebt ikonische Bereiche wie das Galaxy Rooftop neu
- Schafft mit 9 Restaurants und Bars einen neuen urbanen Treffpunkt
Das Wichtigste sind jedoch nicht die Zahlen. Entscheidend ist der Philosophiewechsel: Vom „Grand Hotel“ der 60er-Jahre zum Urban Resort des 21. Jahrhunderts.

Conrad Athens: Respekt vor der Vergangenheit, Investition in die Zukunft
Die Renovierung hat die Geschichte nicht ausgelöscht – sie hat sie integriert.
- Die Fassaden von Giannis Moralis wurden erhalten und hervorgehoben
- Die architektonische Identität bleibt ein Referenzpunkt
- Das Design verbindet Mid-Century-Ästhetik mit modernem Luxus
- Mehr als 800 Mitarbeitende, viele aus dem früheren Hilton, bilden das lebendige Bindeglied zwischen den beiden Epochen
Die neue Erzählung: Vom Wahrzeichen zur Destination
Das Conrad Athens The Ilisian ist nicht einfach nur ein Hotel. Es ist:
- Ein neues urbanes Luxuserlebnis
- Ein multifunktionales Ziel für Bewohner und Besucher
- Ein Projekt, das versucht, Athens Verhältnis zur gehobenen Hotellerie neu zu definieren

Die Entwicklung von THE ILISIAN als umfassender Destination zeigt genau das: Athen investiert nicht mehr nur in Zimmer, sondern in Erlebnisse.
Das CONRAD durch die Linse von M&Τ
GELD & TOURISMUS veröffentlicht eine Serie von Fotos des neuen Hotels.





















































1963: Als Athen auf der internationale Glamour-Landkarte erschien
Die Geschichte beginnt am 20. April 1963. Das Hilton Athen wird mit dreitägigen Feierlichkeiten eröffnet, wie sie die griechische Hauptstadt bis dahin nicht erlebt hatte. Athen, damals auf der Suche nach seinem Platz auf der globalen Tourismuskarte, erhielt plötzlich ein Symbol internationalen Prestiges.
Bei der Eröffnung war Conrad Hilton persönlich anwesend und erklärte begeistert, es handle sich um „das schönste Hilton der Welt“. Das Gebäude, entworfen von Emmanouil Vourekas, Prokopis Vassiliadis, Antonis Georgiadis und Spyros Staikos, verband internationale Architektur mit griechischer Identität: Pentelischer Marmor, monumentale Kompositionen von Giannis Moralis, klare Linien mit altgriechischen Referenzen.
Das Hilton war nicht einfach nur ein Hotel. Es war eine Bühne.
Von Aristoteles Onassis und Frank Sinatra bis zu Ingmar Bergman und Anthony Quinn – das internationale Jetset kam nach Athen und ins Hilton. Die Galaxy Bar wurde zum Referenzpunkt, das „Byzantino“ führte eine neue gastronomische Kultur ein, während Athener erstmals Club Sandwiches und Cocktails mit amerikanischer Ästhetik probierten.
Ein Hotel, das Teil der Stadt wurde
Das Hilton entwickelte sich zu weit mehr als einer Luxusimmobilie.
Es war:
- Zentrum des gesellschaftlichen Lebens
- Kulturraum (mit der Hilton Gallery und Kunstausstellungen)
- Institutioneller Knotenpunkt (Sitz des IOC 2004 und der Special Olympics 2011)
Es war der Ort, an dem Athen der Welt begegnete.
Von der Krise zur Transformation
Nach jahrzehntelangem Betrieb führten Wirtschaftskrise und Restrukturierung des Bankensystems die Immobilie in eine neue Phase. Die Alpha Bank leitete über Ioniki Hotel Enterprises den Verkaufsprozess ein und ebnete den Weg für die Großinvestition, die das historische Hilton in eine neue, komplexe Destination verwandeln sollte.
Das große Bild: Was es für Athen bedeutet
Der Übergang vom Hilton zum Conrad ist nicht einfach nur Rebranding.
Er ist:
- Aufwertung des touristischen Produkts Athens
- Stärkung der Position der Stadt auf dem internationalen Luxusmarkt
- Wandel hin zu komplexeren, erlebnisorientierten Hospitality-Modellen
Und vielleicht noch wichtiger: der Beweis, dass eine ikonische Immobilie sich neu erfinden kann, ohne ihre Seele zu verlieren.
Vom Jetset zu experiential luxury
Wenn das Hilton von 1963 den Glamour einer Ära ausdrückte, in der sich Griechenland der Welt öffnete, drückt das Conrad von 2026 etwas anderes aus: eine Welt, die Erlebnis, Identität und Verbindung zum Ort sucht.
Das Gebäude bleibt dasselbe.
Die Geschichte geht weiter.
Doch die Zeit hat sich verändert.
Historischer Hintergrund
Bekanntlich kündigte Alpha am 17. Februar 2016 im Rahmen ihres Restrukturierungsplans den Start eines internationalen Ausschreibungsverfahrens für den Verkauf ihrer Gesamtbeteiligung von 97,27 % am Aktienkapital der „Ioniki Hotel Enterprises S.A.“ an, Eigentümerin und Betreiberin des Hilton Athen.

Am 5. August 2016 gab Ioniki Hotel Enterprises bekannt, dass gemäß einer Mitteilung von Alpha im Rahmen der Bewertung der verbindlichen Angebote, die im internationalen Ausschreibungsverfahren eingereicht wurden, das Konsortium der Unternehmen „Touristische Unternehmen Messinias S.A.“ und „D-Marine Investments Holding B.V.“ als bevorzugter Investor ausgewählt wurde. Gleichzeitig wurden exklusive Gespräche mit dem Konsortium zur Finalisierung der Transaktion aufgenommen.
Am 4. Oktober 2016 wurde der Bieter als Aktiengesellschaft unter der Firmierung „Home Holdings Holding S.A.“ gegründet. Gründungsaktionäre waren die Unternehmen „Touristische Unternehmen Messinias S.A.“ und „D-Marine Investments Holding B.V.“. Ziel war der Erwerb der gesamten Beteiligung von Alpha an der Gesellschaft. Am 27. Oktober 2016 unterzeichneten Alpha, der Bieter sowie dessen Aktionäre den Aktienkaufvertrag über die Übertragung von 13.039.063 Aktien der Gesellschaft, entsprechend 97,27 % des Aktienkapitals, womit die Verkaufsbedingungen von Alpha an den Bieter festgelegt wurden.
Am 29. November 2016 wurde die oben genannte Transaktion von der Wettbewerbsbehörde genehmigt.
Am 16. Dezember 2016 erfolgte die Übertragung des Aktienpakets von 13.039.063 Aktien von Alpha an den Bieter, entsprechend 97,27 % des Aktienkapitals der Gesellschaft. Der Kaufpreis für die 97,27 %-Beteiligung belief sich auf 76,1 Mio. € bzw. 5,83 € je Aktie. Infolge dessen entstand für den Bieter gemäß Artikel 7 des Gesetzes die Verpflichtung zur Abgabe eines öffentlichen Übernahmeangebots.
Am 22. Dezember 2016 leitete der Bieter das Verfahren des öffentlichen Übernahmeangebots ein, informierte die Hellenic Capital Market Commission sowie den Verwaltungsrat der Gesellschaft und legte den zuständigen Stellen gemäß Artikel 10 des Gesetzes den Entwurf des Informationsprospekts vor. Anschließend wurde das öffentliche Übernahmeangebot gemäß Artikel 16 Absatz 1 des Gesetzes veröffentlicht.
Das eingezahlte Aktienkapital der Gesellschaft belief sich zum damaligen Zeitpunkt auf 115.680.317,20 € und war in 13.404.440 namentliche Stammaktien in entmaterialisierter Form mit einem Nennwert von jeweils 8,63 € eingeteilt, die im Segment „Niedriger Streubesitz“ an der Athener Börse gehandelt wurden.
Zum Zeitpunkt des öffentlichen Übernahmeangebots hielt der Bieter 13.039.063 Aktien und Stimmrechte der Gesellschaft, entsprechend 97,27 % des eingezahlten Aktienkapitals und der Stimmrechte. Es wird darauf hingewiesen, dass zu diesem Zeitpunkt keine Aktien von gemeinsam handelnden Personen gehalten wurden. Die vom Übernahmeangebot betroffenen Aktien beliefen sich auf 365.377 Stück und entsprachen 2,73 % der Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte der Gesellschaft.
Laut Mitteilung der Alpha Bank vom 28. Oktober 2016 wurde die endgültige Vereinbarung mit Home Holdings, einer Gesellschaft der „Touristischen Unternehmen Messinias S.A.“ und „D-Marine Investments Holding B.V.“, über den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung von rund 97,3 % am Aktienkapital der an der Athener Börse notierten „Ioniki Hotel Enterprises S.A.“ unterzeichnet.
Der Gesamtwert der Transaktion einschließlich der Refinanzierung der damaligen Verbindlichkeiten von Ioniki Hotel Enterprises (67 Mio. €) belief sich auf 142 Mio. € und unterlag dem für vergleichbare Transaktionen üblichen Anpassungsmechanismus zum Zeitpunkt des Closings.
Am 22. Juli 2019 vereinbarte TEMES die Erhöhung ihrer Beteiligung auf 51 % und übernahm damit die Kontrolle über Ioniki Hotel Enterprises S.A., während die verbleibenden 49 % von einer mit der Olayan Group verbundenen Gesellschaft erworben wurden, die Anteilseignerin von TEMES ist. Dieser Anteil wurde zuvor von D Hospitality B.V., einer Tochtergesellschaft der Dogus Group, gehalten.
Das CONRAD durch das offizielle Fotoshooting
M&Τ veröffentlicht außerdem eine weitere Serie von Bildern aus dem offiziellen Fotoshooting des Hotels.



















