Sonntag, Juni 7, 2026
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DNA für die Einreise in die USA für internationale Reisende

Von der fünfjährigen Überprüfung der sozialen Medien bis hin zur Entnahme genetischen Materials (DNA) wird die Einreise in die Vereinigten Staaten für internationale Reisende zunehmend komplexer.

In einem neuen Vorschlag der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) sowie des US-Heimatschutzministeriums könnte die Entnahme von DNA für internationale Besucher der USA hinzukommen.

Dem Vorschlag zufolge, der unter der Kontrollnummer OMB 1651-0111 im Federal Register eingetragen ist und derzeit in einem öffentlichen Konsultationsverfahren steht, wird die CBP verschiedene „Datenfelder von hohem Wert“ in das ESTA-Antragsverfahren aufnehmen. Diese sollen zusätzlich zu den bereits geforderten Feldern wie Passinformationen erhoben werden.

Die neuen Felder gehen deutlich über Standardangaben wie Name, Geburtsdatum und Passinformationen hinaus. Dazu gehören Telefonnummern, die in den letzten fünf Jahren verwendet wurden, einschließlich geschäftlicher Nummern, E-Mail-Adressen, die in den letzten zehn Jahren genutzt wurden, einschließlich geschäftlicher Adressen, IP-Adressen und Metadaten von elektronisch eingereichten Fotos sowie Namen, Telefonverläufe, Geburtsdaten, Geburtsorte und Wohnorte von Familienmitgliedern, einschließlich Eltern, Ehepartnern, Geschwistern und Kindern. Zudem könnte eine verpflichtende DNA-Abgabe für Antragsteller eingeführt werden. Bislang gibt es jedoch keine Angaben dazu, wie das genetische Material bereitgestellt werden soll.

Es ist gut vorstellbar, wie Reisende reagieren könnten, falls diese neue Anforderung zur DNA-Erhebung in Kraft tritt. Die Sorge, dass eine ausländische Regierung solche sensiblen persönlichen Daten verlangt, könnte die Zahl der ESTA-Anträge verringern und folglich auch die Zahl der internationalen Besucher in den Vereinigten Staaten.


Die vorgeschlagenen Änderungen würden zudem Rumänien aus dem Visa-Waiver-Programm entfernen und Katar in die Liste der Länder aufnehmen, deren Besucher keinen ESTA-Antrag stellen müssen, um in die USA einzureisen.

Die CBP plant außerdem, dass Anträge künftig nur über die offizielle App gestellt werden dürfen. Derzeit können Bewerber noch über die ESTA-Website Anträge einreichen, viele werden jedoch auf betrügerische Seiten weitergeleitet. Die CBP erklärt, dass die verpflichtende Nutzung der App „die Sicherheit erhöhen und die Effizienz verbessern“ wird.

 

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