TUI gibt sich beruhigend angesichts der Sorgen über einen möglichen Kraftstoffmangel in Europa und betont, dass keine Störungen im Flugverkehr oder in den Reiseprogrammen zu erwarten seien.
Die Stellungnahme des Unternehmens erfolgt nach Warnungen von Experten, dass Europa möglicherweise Engpässe bei Flugtreibstoffen erleben könnte, falls der reibungslose Durchgang durch die Straße von Hormus nicht bald wiederhergestellt wird. Laut dem Airports Council International Europe besteht, sofern sich die Lage in den kommenden Wochen nicht stabilisiert, das Risiko eines systemischen Treibstoffmangels in der Europäischen Union – insbesondere im Hinblick auf die Sommersaison.
Seitens TUI wird betont, dass die Entwicklungen im Nahen Osten sowie deren mögliche Auswirkungen auf die Versorgung des globalen Flugkraftstoffmarktes genau beobachtet werden, wobei derzeit keine Probleme für den Flugbetrieb erwartet werden.
In dieselbe Richtung äußerte sich der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Sebastian Ebel, der betonte, dass aktuell kein Mangel an Jet Fuel bestehe und folglich auch kein Risiko von Flugstreichungen in der Sommersaison erkennbar sei. Wie er erklärte, sei die Lage in Deutschland „relativ komfortabel“, dank der hohen Raffineriekapazitäten, die eine ausreichende Versorgung sicherstellen.
Gleichzeitig hat das Unternehmen bereits Kraftstoff über Terminkontrakte vorab eingekauft, wodurch Kostensicherheit gewährleistet und kurzfristige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit begrenzt werden. Allerdings bleiben, wie betont wird, die langfristigen Entwicklungen unsicher und hängen vom Verlauf der Krise ab.
Der Leiter der Internationalen Energieagentur hat davor gewarnt, dass die Treibstoffreserven für Flugzeuge in Europa für etwa sechs Wochen ausreichen, während der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, davon ausgeht, dass bis Anfang Mai keine unmittelbaren Störungen zu erwarten sind, obwohl ein Risiko für Versorgungsprobleme in den kommenden Monaten besteht, falls die Krise anhält.
Auf Regierungsebene betont das britische Verkehrsministerium, dass derzeit kein akuter Anlass zur Sorge besteht, und weist darauf hin, dass die zuständigen Behörden die Lage gemeinsam mit Lieferanten, Fluggesellschaften und Flughäfen eng beobachten.



















